Corona – was tun?

Das kannst Du jetzt für Dich tun!

Ich habe lange überlegt, ob ich diesen Beitrag wirklich schreiben soll…  und mich letztendlich dafür entschieden. In den folgenden Zeilen erfährst Du, warum ich mich dafür entschieden habe und gebe Dir nützliche Informationen, wie Du mit der aktuellen Situation umgehen kannst. Wie in jedem anderen Beitrag von mir kannst Du davon ausgehen, daß ich meine ehrliche Meinung sage und nur das teile, wovon ich absolut überzeugt bin.

Ich bin keine Person, die übertrieben ängstlich ist oder leicht in Panik verfällt. Im Gegenteil, ich verlasse mich auf mein Gefühl und entscheide dann, was ich tun werde. So auch in der aktuellen Situation. Leider ist das bei vielen mir bekannten Menschen nicht der Fall und sie lassen sich von Angst und Panik mitreißen. 

Viele meiner Kunden haben mich gefragt, was ich davon halte – vom Virus und von der Angst drumherum – und was sie dagegen tun können.

Versteh das bitte nicht falsch, es geht schnell, daß wir Angst haben… Wir stehen vor einer Situation, die wir so noch nicht hatten. Doch damit ist niemandem geholfen, im Gegenteil – Angst versetzt unseren Körper in eine Streßsituation und Streß schwächt unser Immunsystem. Dabei wäre die Stärkung desselben in dieser Situation viel besser und absolut notwendig. Ich weiß auch, daß allerlei gute Ratschläge immer viel einfacher ausgesprochen sind als daß sie umgesetzt werden. Umsetzung erfordert Mut, Disziplin, Selbstkontrolle und Wiederholung. (Wie alles in unserem Leben!)

Aber wie wäre es, wenn wir die Zeit für uns nutzen und unser Leben ohne die vielen Ablenkungen mal überdenken? Wir alle sind so sehr in unseren Gewohnheiten gefangen, daß wir manchmal gar nicht merken, daß uns manche Dinge nicht gut tun. Wir vergessen einfach, die Dinge zu tun, die uns wirklich wichtig sind. In der aktuellen Situation werden wir dazu gezwungen, etwas zu verändern.

Ich habe mich entschieden, die Situation als Chance zu sehen… Endlich habe ich Zeit, meine ganzen Ideen zu sortieren und mit andern zu teilen. Ich habe Zeit, ein Buch zu lesen oder einfach nur mit einer Tasse Kaffee in der Sonne zu sitzen. Das erstaunliche daran ist, ich nehme auf einmal wieder Dinge um mich herum wahr, die ich vermißt habe…

An dieser Stelle möchte ich gern ein Zitat aus dem Buch, daß ich im Moment lese, „Denke nach und werde reich“ von Napoleon Hill mit Dir teilen:

Jeder Gedanke, jede Idee, jeder Plan beziehungsweise jedes Ziel – was man im Kopf hat – zieht aus den Vibrationen des Äthers jede Menge verwandte Inhalte an, die sich zu den ursprünglichen hinzugesellen und diese verstärken, bis sie zur motivierenden Triebkraft des Menschen werden, in dessen Kopf sie sitzen…

Auf deutsch heißt das nichts anderes als das: Die Gedanken und Ideen, die Du den ganzen Tag denkst, werden zu Deiner Realität. Dabei ist es völlig egal, ob es positive oder negative Gedanken sind. Wie wäre es, wenn Du Dich auf die Positiven Gedanken konzentrierst und Dich mal überraschen läßt, wieviel Gutes in Deinem Leben ist? Woher ich weiß, daß das funktioniert? Ich habe es ausprobiert…

Daher an dieser Stelle jetzt meine Tips für Dich:

  1. Ruhe bewahren! Das ist mein oberstes Gebot in jeder Situation. Angst ist kein guter Ratgeber und macht die Situation auf keinen Fall besser.
  2. Denke positiv – es gibt für alles eine Lösung! Mit den entsprechenden Informationen klappt das besser.
  3. Immunsystem stärken. Dazu gehören auf jeden Fall frische Lebensmittel, ausreichend Entspannung und Bewegung
  4. Nahrungsergänzungen! Diese Situation könnte der Anlaß sein, sich auch über dieses Thema fundierte Informationen zu beschaffen. Leider ist es heute so, daß die Inhaltstoffe in Obst und Gemüse nicht ausreichen, um uns optimal mit Nährstoffen zu versorgen.
  5. Unterstütze Deine Mitmenschen – Höre auf Dein Herz!

Vielleicht hilft Dir diese Zeit, etwas für Dich umzusetzen, was Du schon länger machen wolltest. Falls es etwas ist, was mit Gesundheit und Ernährung zu tun hat, bin ich gern für Dich da. Das ist es, was mein Herz mir sagt…

Melde Dich gern, wenn Du Fragen hast über gesundheit@sguentsche.de Ich werde jede Nachricht beantworten.

Bleib gesund.

Deine Sabine Güntsche

Pestizide sind unbedenklich und die Erde ist eine Scheibe

GemüseImmer wieder kriegen wir zu hören, daß Pestizide, ( u. a. Unkrautvernichtungsmittel oder auch Schädlingsbekämpfungsmittel in der Landwirtschaft) gesundheitlich unbedenklich sind. Zum einen würden sie ja auf der Schale von Obst und Gemüse sitzen und seien somit abwaschbar und zum anderen würden sie ja schnell wieder ausgeschieden, was der Nachweis des Giftes im Urin belegen soll.

Daß die eine Aussage der anderen widerspricht, ist noch niemandem so richtig aufgefallen. Was müßte wohl ausgeschieden werden, wenn man alles abwaschen könnte?

Zwei Mythen über Gift aus der Landwirtschaft

  1. Die Gifte, die in der Landwirtschaft eingesetzt werden sitzen bei vielen Gemüsesorten tatsächlich auf der Schale, dennoch werden bei Untersuchungen immer wieder auch Rückstände in höherer Konzentration im Gemüse selbst gefunden. Mit anderen Worten, es reicht nicht, das Gemüse zu waschen und zu schälen, denn auch das Fruchtfleisch selbst ist belastet. Also essen wir alles mit.
    Es wäre dasselbe, wenn Du versuchen würdest, einen verschütteten Kaffee aus dem Sofapolster zu entfernen. Alles was Du sauberkriegst ist die Oberfläche. Der Kaffee versickert  für immer in den Tiefen des Polsters und bleibt auch dort.
  2. Wenn Pestizide im Urin ausgeschieden werden, haben sie vorher einen langen Weg durch unseren Körper hinter sich. Überall hinterlassen sie Spuren und Rückstände und niemand weiß, was das zur Folge hat. Wie bereits in anderen Artikeln erwähnt, sind unsere Entgiftungsorgane mit der Menge der Schadstoffe und Gifte völlig überfordert und so kommt es über kurz oder lang zu gesundheitlichen Störungen.

Übrigens, Gift aus der Landwirtschaft findet sich auch im Fleisch der Tiere wieder, denn auch sie werden mit belastetem Futter versorgt.

Der einzige Weg, dem vorzubeugen ist, die Aufnahme der Schadstoffe so weit wie möglich zu reduzieren. Das kannst Du zum einen mit der Umstellung Deiner Ernährung tun, dazu gebe ich Dir Tips in den kommenden Tagen.

Eine andere Möglichkeit wäre, mit dazu beizutragen, daß Glyphosat in Unkrautvernichtungsmitteln nicht weiter zugelassen wird: Hier findest Du weitere Informationen dazu.

Bleib gesund.
Deine Sabine Güntsche

Lieblingsgemüse in der Weihnachtszeit

LieblingsgemüseWahrscheinlich hast Du es schon erraten…

Die Rede ist vom Rotkohl und sicher fragst Du Dich, was daran so toll ist, daß ich einen Artikel darüber schreibe?

Wie alle Kohlsorten enthält Rotkohl viele Ballaststoffe und jede Menge Vitamine und Mineralstoffe. Das macht Kohl zu einem gesunden Wintergemüse. Zumal er meistens hier aus Deutschland stammt und demzufolge reif geerntet werden kann. Das besondere an Rotkohl ist sein hoher Vitamin C – Gehalt und die Menge an Kalium. Vitamin C stärkt die Abwerkräfte und Kalium sorgt für einen ausgeglichenen Säure-Basen-Haushalt.

Leider bekommen wir gerade vom Vitamin C nicht sehr viel mit, da der Kohl oft gekocht verzehrt wird. Viele verwenden in ihrer Küche fertig gekochten Rotkohl aus dem Glas oder der Dose. Diese Kohlsorten enthalten kaum noch Nährstoffe und auch jede Menge Zucker. Ich habe mir mal die Mühe gemacht und die gängigsten Fertigprodukte auf den Zuckergehalt hin angesehen. Die Menge schwankt zwischen 6,7 g /100g und 13,9 g/ 100g  fertig gekochtem Rotkohl.

Die Lösung ist naheliegend:  Lieblingsgemüse Selberkochen!

Rotkohl ist, wie jede andere Kohlsorte auch, sehr einfach selbst zuzubereiten. Er schmeckt roh als Salat genauso gut wie gekocht als Gemüse. Die einfachste Art der Zubereitung geht so:

Rotkohl vierteln, die äußeren dunklen Blätter entfernen, den Strunk rausschneiden und dann mit einem scharfen Messer in quer in Streifen schneiden. Die einzelnen Segmente dann wieder quer zur Blattrichtung in Stücke schneiden. Alternativ kannst Du auch die Küchenmaschine nehmen. In einem großen Topf etwas Schmalz erhitzen und das Rotkraut dazugeben. 1 kleingeschnittene Zwiebel zugeben und alles einige Minuten anbraten. Danach Wasser angießen, Lorbeerblätter und Nelken zugeben und mit geschossenem Deckel weichgaren. Ich gebe zum Ende der Kochzeit noch einen kleingeschnittenen Apfel dazu und etwas Xylit.

Viel Spaß beim Ausprobieren.

Deine Sabine Güntsche

Sind Superfoods wirklich super?

SuperfoodHeute möchte ich nochmal auf die Superfoods zurückkommen. Ich habe bereits mehrere Artikel zu diesem Thema geschrieben und bin dabei auf Lebensmittel eingegangen, die wirklich diese Bezeichnung verdient haben. Es ging um Kräuter, Gemüse, Sprossen und Keime…

Auch in anderen Medien findet dieses Thema immer mehr Beachtung. Während immer mehr Bücher veröffentlicht werden, die teilweise sehr gut aufgebaut sind und nicht nur Informationen zu Superfoods enthalten sondern auch jede Menge Rezepte, gibt es auch hier wieder verschiedene Meinungen. Doch längst nicht alle sind gut darauf zu sprechen und versuchen, Körner und Samen, besonders die, die in entfernteren Regionen der Erde wachsen, schlecht zu machen oder deren Inhaltsstoffe von der Wirksamkeit zu befreien…

So sollten wir statt Chiasamen lieber heimische Leinsamen verwenden, statt Acai-Beeren gezüchtete Kulturheidelbeeren und hochgezüchtetes Getreide  ist besser als Quinoa.

Dabei wird völlig außer Acht gelassen, daß eine in natürlicher Umgebung am Amazonas gewachsene Acai-Beere deutlich mehr Nährstoffe enthält als eine in Deutschland auf Ertrag gezüchtete Heidelbeere. Alle gezüchteten Früchte enthalten deutlich weniger gute Nährstoffe als ihre in der Natur gewachsenen Vorfahren. Das liegt nicht nur an den Anbaumethoden sondern auch daran, daß Bitterstoffe oder Kerne herausgezüchtet wurden damit die Früchte süß schmecken. Doch gerade diese Inhaltsstoffe sind es, die eine Beere oder eine Traube so wertvoll machen. Über die Kerne ganz zu schweigen. Sie bergen das wahre Leben der Pflanze, denn aus ihnen wachsen neue Pflanzen.

Auch Chiasamen sind heute gut bekannt. Sie enthalten sehr viele Ballaststoffe und sind gute Eiweißlieferanten, denn sie enhalten alle lebensnotwendigen Proteine. Wer auf tierischen Eiweiß verzichten möchte, ist mit Chia sehr gut bedient. Auch Leinsamen haben ihre Vorteile. Natürlich wachsen sie hier in Deutschland und haben auch jede Menge gute Inhaltsstoffe. Wer Dr. Budwig kennt, weiß, daß sie auf Leinsamen schwört in ihrer weit verbreiteten Öl-Eiweiß-Kost. Schon früh erkannte sie, daß diese Kombination unserer Gesundheit dienlich ist und sogar für Krebspatienten signifikante Vorteile bringt. Dennoch werden Leinsamen, insbsondere das hochwertige Leinöl in kürzester Zeit ranzig und ungenießbar. Chiasamen hingegen bergen so viele Antioxidantien, daß sie nahezu ewig halten und das Öl teilweise als natürliches Konservierungsmittel für Lebensmittel eingesetzt wird.

Genau wie Hirse enthält auch Quinoa eine hohe Konzentration an pflanzlichem Eiweiß und Eisen. Viele Mütter geben ihren Babies in der „Breizeit“ Hirse um sie mit gesundem Eisen und Magnesium zu versorgen. Quinoa und auch Hirse zählen zu den sogenannten Pseudogetreidearten und enthalten kein Gluten. Du kannst sie wunderbar als Ersatz für Bulgur (Weizen) verwenden und auch mal anstatt Reis. Denn gegenüber dem herkömmlichen polierten Reis enthalten diese Körner Ballaststoffe. Mit Milch oder pflanzlicher Milch aus Mandeln kannst Du sie auch ähnlich wie Milchreis zubereiten und mit Trockenfrüchen und Nüssen als Frühstücksbrei servieren. Im Vergleich dazu sind Weizen und auch andere Getreidearten glutenhaltig, was heute immer mehr zum Problem wird, weil wir zuviel davon essen und Magen-Darm-Beschwerden die Folge sein können.

Getreidekörner werden erst dann zu einer gesunden Mahlzeit, wenn sie angekeimt werden und so Gluten abgebaut und Mineralstoffe zugänglich und verwertbar werden. Diese Mineralstoffe sind es auch, die dafür sorgen, daß Gluten besser im Körper abgebaut werden können.

Am besten verwendest Du von allem etwas, die Mischung hilft gegen eine einseitige Ernährung.

Bleib gesund.
Deine Sabine Güntsche