Schnelles Karottenfrühstück

Wenn es morgens schnell gehen muß, Du aber trotzdem ein nahrhaftes Frühstück möchtest, probier doch mal dieses einfache Karottenfrühstück aus.

Zutaten

1 geschälte Karotte
1 geschälte Banane
1 Apfel ohne Kernhaus
1 Stück frischen Ingwer
1 Stück frischen Kurkuma
etwas Wasser

Zubereitung

Alle Zutaten in den Mixer geben und darauf achten, daß die Karotte in kleine Stücke geschnitten wird, da sie sonst die Messer blockieren kann. Alles zu einem cremigen Püree mischen. Anschließend in eine Schale gießen und mit Walnüssen  und Cranberries garnieren.

Guten Appetit

Kokosjoghurt mit Erdbeersoße

Der Kokosjoghurt schmeckt am besten, wenn du ihn selbst herstellst. Das geht ganz einfach, denn Du brauchst nur frisches Kokosfleisch aus einer Trinkkokosnuß oder eine gute Kokosmilch ohne Zusatzstoffe und Milchsäurebakterien.

Für den Joghurt benötigst Du:
Fleisch von 2 bis 3 frischen Kokosnüssen oder
1 Dose Kokosmilch
1 Kapsel Milchsäurekulturen (Drogerie oder Apotheke)
etwas Wasser

Kokosfleisch in Stücke schneiden und im Mixer mit etwas Wasser pürieren, bis eine cremige Masse entsteht. (Kokosmilch aus der Dose im Mixer cremig mixen) Milchsäurebakterien zugeben und nochmal durchmixen. In ein Glas umfüllen und verschließen. Bei Zimmertemperatur stehenlassen. Der Joghurt ist, je nach Temperatur, innerhalb von 24h fertig.

Der fertige Joghurt hat eine leichte Säure und ist relativ fest. Falls Du es sauerer magst, laß ihn noch 12h draußen stehen.

Für die Erdbeersoße benötigst Du:
frische oder gefrorene Erdbeeren
1-2 weiche Datteln ohne Kern (festere Datteln über Nacht einweichen)
etwas Vanillepulver

Alle Zutaten für die Soße im Mixer zu einer einheitlichen Masse pürieren und über den Joghurt geben.

Wenn Du magst kannst Du noch etwas dekorieren mit Kokosflocken.

Guten Appetit

Was ist mit unserem Getreide los?

In der heutigen Zeit haben immer mehr Menschen Probleme mit der Verdauung, wenn sie „normales“ Brot essen. Viele fühlen sich nach dem Verzehr aufgebläht oder haben sogar Durchfall. Oft ist es nur bei Brot, das aus Weizen gebacken wurde aber zunehmend auch bei Dinkel- oder Roggenbroten. Woran liegt das?

Zunächst einmal liegt das am Gluten, das alle Getreidesorten enthalten. Weizen enthält davon besonders viel und verursacht so auch die meisten Probleme. Unser heutiger Weizen ist so auf Ertrag gezüchtet, daß kaum noch etwas von dem ursprünglichen Getreide übrig ist.

Gluten ist das Klebereiweiß in Getreide, das dafür sorgt, daß das Brot zusammenhält und beim Backen aufgeht. Es gibt sogar Bäcker, die der Meinung sind, man könne ohne Weizen gar kein Brot backen. Daher kommt es wahrscheinlich auch, daß in jedem Brot irgendwie Weizen enthalten ist, auch wenn Dinkel- oder Roggenbrot draufsteht.

Zum Glück geht es auch ohne Weizen

Ein Brot braucht keinen Weizen für den Zusammenhalt. Jedoch enthalten alle Getreidesorten dieses Klebereiweiß und für Allergiker ist es so nicht ganz einfach, an glutenfreies Brot zu kommen. (Achtung: Produkten mit der Aufschrift „glutenfrei“ wurde lediglich das Gluten entzogen, es handelt sich um ein hochgradig verarbeitetes Produkt)

Ein weiterer Stoff sorgt für Probleme beim Brotverzehr – das Phytin. (Auch bekannt als Phytinsäure) Phytin ist in den meisten Pflanzen enthalten und dient der Pflanze selbst als Schutz gegen Schimmel und Fraßfeinde. Für uns Menschen hat es jedoch keinen Nutzen, nur Nachteile. Dieser Stoff hemmt die Mineralstoffaufnahme, wenn wir ihn in größeren Mengen zu uns nehmen. Da nicht nur Getreide sondern auch Hülsenfrüchte und Nüsse  Phytin enthalten, ist die Menge bei vielen Menschen beträchtlich.

Zum Glück gibt es einen einfachen Weg, den Phytingehalt zu reduzieren. Durch bloßes Einweichen kann es so weit reduziert werden, daß wir gut damit leben können. Durch das Einweichen (Aktivieren) der Körner wird Phytinsäure aubgebaut und Vitamine, Mineralstoffe und Enzyme aufgebaut. Diese Stoffe braucht das Korn, um zu keimen. Die Phytinsäure dient demzufolge dem Korn als Nahrung während des Keimvorgangs.

Außerdem steigt der Mineralstoffstoffgehalt in den Körnern während der Phytingehalt sinkt. Damit erfüllt „aktiviertes“ und gekeimtes Getreide alle Voraussetzungen für nahrhaftes Getreide.

Auf diese Art Brot herzustellen hat eine sehr lange Tradition. Vielleicht hast Du schon vom „Essener Brot“ gehört. Ursprünglich ist dieses Brot eher ein Fladen und er wurde in der Sonne getrocknet. Wenn Du heute Essener Brot kaufst, ist es oft gebacken, dabei gehen natürliche wieder wertvolle Inhaltsstoffe verloren. Hier findest Du eine Anleitung, wie Du gekeimtes Brot selbst herstellen kannst.

Wenn Dir das zu viel Arbeit ist, kannst Du fertiges Brot von „Bettinas Keimbackstube“ kaufen. Das Brot enthält keine Zusatzstoffe, keinen Zucker und keine Konservierungsstoffe. Du kannst das Brot in großer Auswahl online bestellen und nach Hause liefern lassen. Außerdem gibt es inzwischen deutschlandweit mehrere Filialen, die dieses Brot anbieten. Diese findest Du auf der Webseite.

Ich habe in Berlin verschiedene Verkaufsstellen ausprobiert – unter anderem verschiedene „basic“ Märkte oder  das  „Cafe zur Alten Zicke“. Wenn ich keine Zeit habe, gekeimtes Brot selbst zu backen, kaufe ich dort ein Brot aus der Keimbackstube.

Bleib gesund.

Deine Sabine Güntsche

Nimm Dein Frühstück einfach mit

Müsli für unterwegsIm vergangenen April besuchte ich eine Messe in Köln. Ich fuhr schon 7 Uhr los und habe aus Zeitgründen mein Frühstück mit ins Auto genommen.

Noch vor ein paar Jahren wäre das ein belegtes Brot mit Wurst oder Käse gewesen oder ein belegtes Brötchen von der Raststätte. Auch Obst oder Joghurt waren nicht wirklich eine Lösung. Da ich mit all dem  nicht wirklich zufrieden war, habe ich nach einer besseren Lösung gesucht.

Und …     ich habe sie gefunden.

Ein Buch mit dem Titel „Lunch im Glas“ brachte die neue Idee. Wenn man Salate in ein Glas schichten kann, warum soll das nicht mit dem Frühstück auch gehen. Da ich zu Hause sowieso jeden Morgen ein selbstgemischtes Müsli esse, kann ich das auch für unterwegs so beibehalten.

Gesagt…    getan…..

Ich nahm also ein kleines Bügelglas und gab meine Frühstücksmischung hinein. Am Morgen vor der Abreise schnitt ich noch etwas Obst klein und legte es auf die Mischung. In einer separaten Glasflasche nahm ich etwas Mandelmilch mit, damit ich mein Müsli später frisch anrichten konnte.

Etwa nach3 Stunden Fahrt hielt ich an einer Raststätte, machte es mir auf einer der Bänke draußen bequem, goß die Mandelmilch in meine Müslimischung und hatte ein super Frühstück. Anschließend holte ich mir drinnen einen Kaffee und hatte nicht nur Geld gespart sondern auch ein gesundes Frühstück.

Probier es doch einfach mal aus…

Bleib gesund.

Deine Sabine Güntsche