Es ist soweit…

Natürlich möchte auch ich es nicht versäumen, allen Lesern dieses Blogs ein gesundes neues Jahr zu wünschen.

Haben Sie in den vergangenen Tagen genauso viel gegessen und getrunken (vor allem Alkohol) wie ich?
Hatten Sie auch das Gefühl, daß Ihr Verdauungssystem ständig überlastet und überreizt war? Haben Sie faul auf dem Sofa rumgesessen und immer noch mehr Schokolade und Lebkuchen in sich hineingefuttert, obwohl Sie schon lange satt waren?

Kein Problem. Ich kenne niemanden, dem es nicht so ergangen ist…

Wiedereinmal, völlig unverhofft, ist Weihnachten. Jedes Jahr nehme ich mir vor, nicht soviel zu arbeiten vor den Feiertagen. Immer wieder denke ich „im nächsten Jahr besorge ich rechtzeitig die Geschenke und die Lebensmittel für die Feiertage“. Dennoch, jedes Jahr ist es das Gleiche Spiel. Was soll ich diesmal kochen? Wann fahren wir zur Familie? Wieviele Personen kommen zum Weihnachtsessen? Machen wir wieder eine Gans oder mal was ganz anderes? Habe ich alles eingekauft? Es grenzt schon fast an Wahnsinn. Immer denken wir, es fehlt noch etwas und am Ende wundern wir uns wieder, wieviel Geld wir ausgegeben haben und die vielen Lebensmittel, die nach dem Fest übrig sind. Man kann tagelang von den Resten leben und hat immer noch etwas übrig. Schlußendlich der Blick auf die Waage, der dann das reichliche Essen mit ernüchterndem Blick bestätigt. Dann kommt der Silvestertag und wir alle haben gute Vorsätze für das Neue Jahr.

Das alles, ein Kreislauf ohne Ausweg?

Ja und Nein!

Die gute Nachricht ist, wir sind sehr wohl in der Lage, unsere Gewohnheiten zu verändern. Leider brauchen wir dafür immer ein wenig länger Zeit. Es klappt nicht in ein paar Tagen und auch ganz sicher nicht wenige Tage vor Weihnachten. Doch wenn wir uns diese Gewohnheiten angeeignet haben, können wir uns auch andere aneignen. Experten sprechen hier von 90 Tagen. So lange dauert es, bis wir eine neue Gewohnheit auch wirklich verinnerlicht haben. Das gilt für alle Bereiche in unserem Leben.

Die schlechte Nachricht: Wir müssen irgendwann anfangen. Das geht um so besser, je frischer die Erinnerung an die schlechte Gewohnheit ist. Also am besten jetzt gleich…
Und damit es Ihnen leichter fällt, ändern wir das am besten gemeinsam.
Ich werde Ihnen in den nächsten Tagen einige Tips an die Hand geben, die Sie bei der Umstellung unterstützen.
Am besten, Sie lesen regelmäßig Ihre E-Mails, damit Sie nichts verpassen.

An dieser Stelle noch eine kleine Erinnerung: Das nächste Weihnachten kommt bestimmt und mit ihm der ganze Stress…

Gesunde Grüße
Ihre Sabine Güntsche

Endlich, die perfekte Alternative zu Zucker als Lebensmittel zugelassen…

Was Anfang des Jahres noch ausichtslos erschien ist jetzt endlich entschieden, die Zulassung von Stevia-Tee als Lebensmittel. Stevia, eine zuckersüße Pflanze, die bei den Einwohnern Südamerikas bereits seit hunderten von Jahren zum Süßen von Speisen und Getränken und auch als Heilpflanze verwendet wird. Hierzulande wurde man erst vor kurzem darauf aufmerksam. Trotzdem gilt die „Zuckerpflanze“ seit einigen Jahren als Geheimtipp zur Süßung von Lebensmitteln. Erste Literatur (1) zum Thema in Deutschland datiert aus dem Jahr 2000. Bereits 1995 wurden an Universitäten (2) Tests zur Auswirkung von Stevia auf den Blutzuckerspiegel im Vergleich zu Zucker und anderen Süßungsmitteln vorgenommen.

Was ist nun das Besondere an Stevia?

Stevia bietet gegenüber Zucker entscheidende Vorteile. Es ist um ein vielfaches süßer als Zucker, hat absolut keine Kalorien und beeinflußt den Blutzuckerspiegel nicht. Dadurch ist es sehr sparsam in der Anwendung und vor allem auch für Allergiker und Diabetiker geeignet.

Wie wird Stevia angeboten?

Frische oder getrocknete Blätter der Pflanze können Teemischungen zugegeben werden und ersetzen so den Zucker. Der Extrakt aus den Blättern, Steviosid, kann allen Süßspeisen anstatt Zucker beigemischt werden. Auch Kuchenteige (außer Biskuit) können so ohne Zucker hergestellt werden. Sie bekommen Stevia inzwischen auch in Deutschland in Reformhäusern oder Bioläden. Eine sichere Quelle ist das Internet. Die Pflanze wird getrocknet und gemahlen als grünes Pulver angeboten oder als Steviosid, welches ein weißes Pulver ist.

Als Folge des Gerichtsurteils darf Bio-Joghurt mit Stevia-Tee gesüßt werden. Die Joghurts der Andechser Molkerei sind in Bioläden erhältlich.

Verstehen Sie das also bitte richtig: zur Zulassung der Inhaltsstoffe der Stevia-Pflanze, den Steviolglykosiden, erwarten wir um den 15. November eine positive Stellungsnahme der EFSA und eine endgültige Zulassung zum 3. Dezember 2011. Auf die Freigabe der Pflanze selbst müssen wir noch etwas warten. (Zitat von www.freestevia.de)

Verwaltungsgericht München, Urteil vom 26.09.2011. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig, es kann noch Berufung eingelegt werden.
Aktenzeichen: Az. M 18 K 11.2918 und Az. M 18 K 11.1445 und Az. M 18 E 11.1443

Weitere Informationen: http://www.freestevia.de/what/what.html

(1) No Sugar? Stevia. Natürlich süßen mit der Wunderpflanze aus Amerika von Heidrun Fronek und Peter Grosser von Südwest-Verlag

(2) Quelle: Dr. med. Johann Christian Huber: „Der Einfluß der Süßstoffe Acesulfam-K und Steviosid auf die Sekretion gastrointestinaler Hormone beim Menschen“, Ulm, Univ., Diss., 1995

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