Neues von deinBiogarten

newsHeute in aller Kürze die Neuigkeiten bei deinBiogarten.

DeinBiogarten ist ein Onlineshop, in dem du Bioprodukte kaufen kannst und diese Dir anschließend nach Hause geliefert werden. Es gibt neben allerlei verpackten Dingen auch frisches Obst und Gemüse in bester Qualität. In diesem Artikel habe ich bereits darüber berichtet.

Seit Anfang Juli kannst Du, vorausgesetzt, Du wohnst in Berlin,  sogar morgens bestellen und am selben Tag abends kannst Du Dich über Deine Lieferung freuen. Einfacher geht es nicht.

Wenn Du den Service testen möchtest und Dich für den Newsletter anmeldest, bekommst Du jetzt sogar einen 5 Euro Gutschein.

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Ich habe den Service und die Qualität von deinBiogarten getestet und bin mit allem sehr zufrieden gewesen. Viel Spaß beim Kennenlernen…

Bleib gesund

Deine Sabine Güntsche

 

Pesto aus Möhrenkraut

Zutaten

Möhrenpesto
Grünzeug von einem Bund Möhren
1 Tüte gehackte Mandeln
Olivenöl
3 EL Gemüsebrühe oder Wasser
frisch geriebener Parmesan oder ähnliches
1-2 kleine Zehen Knoblauch
Salz, Pfeffer

Zubereitung

  • Das Grünzeug von den Möhren trennen
  • Alle Zutaten in einen Mixer oder in eine Schüssel
  • Solange mixen oder pürieren bis eine sämige Masse entsteht
  • Bei Bedarf noch Öl oder Wasser zugeben
  • Fertiges Pesto in Gläser füllen und mit einer dünnen Ölschicht bedecken

Besonderheiten

Du kannst auch Pinienkerne anstatt der Mandeln verwenden, das ist dann nur etwas teurer. Die Ölschicht auf dem Pesto verhindert Oxidation und Schimmelbildung. Achtung: das Grünzeug nur verwenden, wenn es schön knackig ist.

Die Reihenfolge ist ausschlaggebend

grüner ApfelImmer wieder berichten mir Kunden von Verdauungsbeschwerden. Sie leiden unter Völlegefühl, Sodbrennen oder auch Blähungen. Die Ursachen für derlei Probleme können sehr unterschiedlich sein. Gerade dann, wenn man auf Kantinenessen angewiesen ist. Die meisten Kantinen verwenden Tiefkühlgemüse und Fertigsoßen. Oft steht das Essen stundenlang auf Wärmeplatten und so werden auch noch die restlichen guten Inhaltstoffe zerstört. Das Ergebnis ist fades und matschiges Essen mit reichlich Konservierungsstoffen und Geschmackverstärkern. Selbst das Salatbuffet besteht in den meisten Kantinen aus Fertigsalaten. Nur wenige machen sich die Mühe, Gurken oder Tomaten frisch aufzuschneiden.

Eine weitere Quelle für Unwohlsein sind zucker- bzw. getreidehaltige Produkte wie Kuchen und Brot. Industriegebackenes enthält meist einen hohen Weizenanteil und jede Menge Zucker als Konservierungsmittel und Geschmackverstärker. Viele Menschen leiden heute an einer Glutenunverträglichkeit ohne es zu wissen.

Seit ich mich mit dem Thema Rohkost beschäftige habe ich viele interessante Informationen gefunden, die die Zusammenstellung der Mahlzeiten  betreffen. Auf die Frage, warum manche Menschen scheinbar die Rohkosternährung nicht gut vertragen stieß ich immer wieder auf Antworten von „Erfahrenen“, die von einer falschen Zusammensetzung der Mahlzeiten bzw. vom Vermischen roher und gekochter Komponenten in einer Mahlzeit ausgehen. Wenn man genauer hinsieht, ist diese Antwort naheliegend. Rohes Gemüse und Salat enthalten Faserstoffe und Enzyme, die beim Kochvorgang nahezu zerstört werden. Enzyme spielen eine ganz entscheidende Rolle bei der Verdauung und im Stoffwechsel von Lebewesen. Wenn bei gekochter Nahrung die Enzyme zerstört wurden, müssen diese im Körper aufwendig hergestellt werden. Das verlangsamt den Stoffwechsel erheblich und kann zu den o. g. Beschwerden führen.

Auch die Reihenfolge der gegessenen Nahrungsmittel spielt eine wichtige Rolle im Verdauungsvorgang. Ich selbst esse seit längerem mein Obst und meinen Salat vor der eigentlichen Mahlzeit, weil ich das mal irgendwo gelesen habe. Zum einen hilft mir das, schneller satt zu werden und es verhindert Heißhungeranfälle. Auch die Beschwerden nach dem Essen konnte ich damit eindämmen.

Der amerikanische Arzt und Forscher Dr. S. Bass geht noch einen Schritt weiter. Er erforscht seit mehreren Jahrzehnten die Reihenfolge der Lebensmittel beim Essen. Er fand heraus, daß die aufgenommenen Lebensmittel nicht im Magen vermischt werden sondern in der Reihenfolge verdaut werden, wie sie gegessen wurden. Das bedeutet im Klartext: Wenn wir Obst als Dessert nach einer fettigen Mahlzeit essen, liegt es stundenlang als oberste Schicht im Magen und fängt dort an zu gären, was dann letztendlich zu den genannten Beschwerden führt. Essen wir dagegen erst das Obst oder den Salat, wird der auch sehr schnell verdaut und kann so problemlos den Verdauungstrakt passieren.

So weit die Theorie. Doch läßt sich das auch in der Praxis umsetzen? Nun, ich denke, es ist nicht schwer, das Obst vom Dessert zukünftig vor dem Essen zu servieren und den Salat, der im Restaurant im übrigen sowieso immer vor dem Essen serviert wird, nun auch als erstes zu essen. Größere Herausforderungen sehe ich im getrennten essen der anderen Komponenten, so wie es Dr. Bass vorschlägt. Hier kannst Du den äußerst interessanten Artikel zum Thema nachlesen, falls Du mehr über dieses Thema wissen möchtest.

Ich werde in den kommenden Tagen mal die getrennte Kost probieren um praktische Erfahrungen zu sammeln.

Bleib gesund.
Deine Sabine Güntsche

Veggies – die neue Zielscheibe der Lebensmittelindustrie

newsVielleicht hast Du schon davon gehört, der Lebensmitteldiscounter Aldi führt das vom Vegetarierbund vergebene V-Label ein. Dieses Siegel soll Kunden bereits auf den ersten Blick über fleischlose Produkte informieren. Bisher war es immer recht mühsam, diese Produkte von den anderen zu unterscheiden, Du mußtest erst die Zutatenliste studieren. Derartige Produkte waren bis vor kurzem nur in Bioläden erhältlich und stehen aber neuerdings auch in den Regalen und Kühltruhen normaler Supermärkte. Da es bisher noch nicht so eine große Auswahl gibt, teilen sich vegane oder vegetarische Produkte oft ein Regal mit herkömmlichen Produkten. Das V-Label soll zukünftig bereits auf den ersten Blick auf die fleischlosen Produkte aufmerksam machen.

Im ersten Moment scheint dies das Leben zu vereinfachen. Auf den zweiten Blick ist jedoch auch hier wieder Vorsicht geboten. Laß Dich nicht von dem Siegel täuschen, es gibt lediglich darüber Auskunft, daß kein Fleisch enthalten ist. Dennoch solltest Du die Zutatenliste studieren, denn in den meisten Produkten sind jede Menge Lebensmittelzusatzstoffe und Geschmackverstärker enthalten. Die Lebensmittelindustrie versucht Produkte herzustellen, die aussehen wie Fleisch und schmecken wie Fleisch aber kein Fleisch sind. Deshalb werden diese Produkte oft auf der Basis von Weizen oder sogar Milcheiweiß hergestellt. In einer Zeit, wo Unverträglichkeiten und Allergien den Alltag bestimmen sind aus meiner Sicht sowohl Weizen als auch Milcheiweiß kein geeigneter Ersatz.

Ich frage mich immer, warum ein Mensch, der sich für eine vegetarische oder vegane Lebensweise entscheidet, aus welchem Grund auch immer, ein Fleischersatzprodukt braucht. Die vegetarische und auch die vegane Küche ist so viel mehr als das Weglassen von Fleisch.

Ich selbst lebe zeitweise vegetarisch oder auch vegan, diese Umstellung hilft bei der Entgiftung und bringt auch sonst noch jede Menge Vorteile. Deshalb möchte ich der Frage auf den Grund gehen und werde Dir in den kommenden Wochen immer wieder Produkte vorstellen und auch über die Erfahrungen anderer berichten oder einfache Rezepte vorstellen. Ich möchte, daß Du siehst, daß es einfach und lecker sein kann, sich vegetarisch oder vegan zu ernähren und daß man dazu keine Fleischersatzprodukte braucht.

Bleib gesund.
Deine Sabine Güntsche