Alles Margerine, oder was?

newsWie ist das nun eigentlich mit der Margerine? Sie ist gesünder als Butter, weil der Fettgehalt niedriger ist und weil Pflanzenfett besser ist als tierisches Fett.
Wer das glaubt ist leider nicht ganz auf dem aktuellsten Stand.
Seit Jahren wird Margarine als gesunde Alternative zu Butter permanent beworben. Aber stimmt das wirklich?
Bereits vor einiger Zeit habe ich mal nachgelesen, was Margerine so alles beinhaltet. Sicher, die meisten Sorten werden auf der Basis von Pflanzenöl hergestellt. Das ist aber auch schon alles. Jeder, der schon einmal Öl gesehen hat, weiß, daß es bei Zimmertemperatur flüssig ist.
Gehen Sie jetzt mal an Ihren Kühlschrank und öffnen den Deckel der Margerinedose… Ist das wirklich flüssig?
Auf der Zutatenliste stehen außer dem Pflanzenöl jede Menge Sachen, u.a. auch gehärtetes Fett, Emulgatoren, Konservierungsstoffe, Aroma und Farbstoff. Klingt das nach einem gesunden Lebensmittel?
Fakt ist eines, können Sie nicht auf das „Streichfett“ auf Ihrem Brot verzichten, nehmen Sie lieber etwas Butter…
Lesen Sie hier die Kritikpunkte von Foodwatch zu diesem Thema am besten selbst nach oder verwenden Sie in Zukunft reines Olivenöl aufs Brot. So macht man das in Spanien…

Stevia- für Diabetiker lebensgefährlich?

Wie gefährlich ist Stevia?

Vor mehr als 10 Jahren konnte man Stevia in gut sortierten Teeläden Steviablätter und auch Teemischungen erwerben. Bis zu dem Tag, als eine Gruppe aus der Lebensmittelindustrie eine Pressekampagne dagegen startete, die von regionalen Zeitungen und Verbraucherverbänden ungeprüft verbreitet wurde. Fortan waren alle Stevia-Händler Kriminelle und das Mißtrauen der Verbraucher war geboren.

Trotzdem konnte man in all den Jahren Stevia im Internet erwerben und auch teilweise in Bioläden. Allerdings war es hier nur im Kosmetikbereich zu finden. Ich selbst habe Stevia in all den Jahren in meiner Küche verwendet.

Seit Dezember 2011 ist der Verkauf von Stevia in Deutschland wieder zugelassen. Inzwischen sind Produkte wie z. B. Joghurt auf dem Markt, die mit Stevia gesüßt wurden. Auch kann man jetzt Steviaprodukte im Teehandel finden und Bioläden können das Produkt im Lebensmittelregal anbieten.

Jetzt, wo der neue „Süßstoff“ endlich legal ist, gibt es eine neue „Gruppierung“, die versucht, die Pflanzensüße zu verteufeln. Wissenschaftler und Diabetikerverbände rufen seit einigen Tagen massiv Bedenken auf den Plan, Diabetiker müßten beim Steviakonsum vorsichtig sein…  Regionale und überregionale Zeitungen springen auf den Zug auf und veröffenlichen seit Tagen alle den gleichen Artikel:

net-tribune – Stevia für Diabetiker nur bedingt geeignet

Stern.de – Bei Diabetes wenig Lebensmittel mit Stevia essen

n-tv.de nachrichten: Bei Diabetes wenig Lebensmittel mit Stevia essen

Pharmazeutische Zeitung online – Diabetiker: Stevia nur mit Vorsicht genießen usw.

Übrigens, das Interessante daran ist, erst kürzlich haben die meisten Hersteller von Diabetikerprodukten dessen Herstellung eingestellt. Schuld daran sind unter anderem die Inhaltsstoffe. Nach  Expertenmeinung haben derartige Produkte kaum Vorteile. Sie raten Diabetikern zu einer ausgewogenen Ernährung. In all den Jahrzehnten, in denen Diabetikern suggeriert wurde, nimm Diabetikerprodukte  und du kannst alles essen. Niemand hat sich wirklich Gedanken darüber gemacht, ob die „Austauschstoffe“ irgendwie schädlich sein könnten. Die Produkte wurden gekauft weil sie die Aufschrift „für Diabetiker geeignet“ hatten. Und nun sind sie weg vom Markt und jeder muß sich selbst Gedanken machen…

Doch zurück zu Stevia.

Udo Kienle von der Universität Hohenheim sagt: „Steviosid erzeugt keine Ausschüttung von Insulin und ist deshalb für Diabetiker geeignet.“ (Quelle: Stevia – sündhaft süß und urgesund, Barbara Simonsohn). In Paraguay und Brasilien ist Stevia als Diabetikermedikament bekannt. Studien und Tests unter der Verwendung von Stevia hatten immer eine Verbesserung zur Folge.

Zum Abschluß habe ich eine Frage an Sie: „Glauben Sie, daß nur die Menschen in anderen Ländern positiv auf Stevia reagieren oder können Sie sich vorstellen, daß das auch auf Menschen in Deutschland zufrifft?“

Bleiben Sie gesund.

Sabine Güntsche

Es ist soweit…

Natürlich möchte auch ich es nicht versäumen, allen Lesern dieses Blogs ein gesundes neues Jahr zu wünschen.

Haben Sie in den vergangenen Tagen genauso viel gegessen und getrunken (vor allem Alkohol) wie ich?
Hatten Sie auch das Gefühl, daß Ihr Verdauungssystem ständig überlastet und überreizt war? Haben Sie faul auf dem Sofa rumgesessen und immer noch mehr Schokolade und Lebkuchen in sich hineingefuttert, obwohl Sie schon lange satt waren?

Kein Problem. Ich kenne niemanden, dem es nicht so ergangen ist…

Wiedereinmal, völlig unverhofft, ist Weihnachten. Jedes Jahr nehme ich mir vor, nicht soviel zu arbeiten vor den Feiertagen. Immer wieder denke ich „im nächsten Jahr besorge ich rechtzeitig die Geschenke und die Lebensmittel für die Feiertage“. Dennoch, jedes Jahr ist es das Gleiche Spiel. Was soll ich diesmal kochen? Wann fahren wir zur Familie? Wieviele Personen kommen zum Weihnachtsessen? Machen wir wieder eine Gans oder mal was ganz anderes? Habe ich alles eingekauft? Es grenzt schon fast an Wahnsinn. Immer denken wir, es fehlt noch etwas und am Ende wundern wir uns wieder, wieviel Geld wir ausgegeben haben und die vielen Lebensmittel, die nach dem Fest übrig sind. Man kann tagelang von den Resten leben und hat immer noch etwas übrig. Schlußendlich der Blick auf die Waage, der dann das reichliche Essen mit ernüchterndem Blick bestätigt. Dann kommt der Silvestertag und wir alle haben gute Vorsätze für das Neue Jahr.

Das alles, ein Kreislauf ohne Ausweg?

Ja und Nein!

Die gute Nachricht ist, wir sind sehr wohl in der Lage, unsere Gewohnheiten zu verändern. Leider brauchen wir dafür immer ein wenig länger Zeit. Es klappt nicht in ein paar Tagen und auch ganz sicher nicht wenige Tage vor Weihnachten. Doch wenn wir uns diese Gewohnheiten angeeignet haben, können wir uns auch andere aneignen. Experten sprechen hier von 90 Tagen. So lange dauert es, bis wir eine neue Gewohnheit auch wirklich verinnerlicht haben. Das gilt für alle Bereiche in unserem Leben.

Die schlechte Nachricht: Wir müssen irgendwann anfangen. Das geht um so besser, je frischer die Erinnerung an die schlechte Gewohnheit ist. Also am besten jetzt gleich…
Und damit es Ihnen leichter fällt, ändern wir das am besten gemeinsam.
Ich werde Ihnen in den nächsten Tagen einige Tips an die Hand geben, die Sie bei der Umstellung unterstützen.
Am besten, Sie lesen regelmäßig Ihre E-Mails, damit Sie nichts verpassen.

An dieser Stelle noch eine kleine Erinnerung: Das nächste Weihnachten kommt bestimmt und mit ihm der ganze Stress…

Gesunde Grüße
Ihre Sabine Güntsche

Stevia, der fast perfekte Süßstoff?

Endlich scheint der Fall geklärt und die Zulassung für Stevia in Lebensmitteln ist erfolgt.

Das heißt, ab Dezember ist es möglich, daß Ihnen im Supermarkt mit Stevia gesüßte Produkte begegnen. In der Wirtschaftswoche online ist heute zu lesen, daß die zugelassene  Höchstmenge jedoch bei manchen Produkten nicht für einen ausreichend süßen Geschmack sorgt und so trotzdem noch andere Zuckerarten beigefügt werden müssen.

Quelle: Wirtschaftswoche online, „Stevia, der fast perfekte Süßstoff“ vom 15.11.2011

Nicht so bei der Andechser Molkerei, die einen mit Steviatee gesüßten Joghurt im Programm haben. Der Steviatee, ein Aufguß aus den Blättern der Pflanze, kann ohne Begrenzung in Lebensmitteln verwendet werden.

Lesen Sie hierzu auch diesen Artikel

Das ganze ist trotzdem ein Schritt in die richtige Richtung, denn Stevia ist nun EU-weit zugelassen.

Meine ganz persönliche Meinung zu diesem Thema ist, daß die Höchstmengenbegrenzung die EU-Kommission in Zukunft noch mehrfach beschäftigen wird. Ich selbst verwende Stevia bereits seit mehreren Jahren und habe nur gute Erfahrungen gemacht.

[paypal-donation] Danke für den Kaffee… Pausen helfen beim Denken. Ich kann dann noch viel mehr wertvolle Informationen für Sie zusammentragen.