Die SternTV-Sendung am 15.2.12 gab Einblick in eine gesunde Ernährungsweise. Unter anderem startete erneut ein Experiment, bei dem 2 Personen über vier Wochen eine vorgegebene Ernährungsweise durchführen. Eine Person ernährt sich vegetarisch und die andere soll täglich 200g Fleisch essen.
Hier kommen Sie zum Videobericht.
Interessant in diesem Zusammenhang ist ein Quiz, bei dem Sie ganz individuell Ihr Wissen testen können und ggf. Veränderungen in Ihrem Lebensstil vornehmen können.
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Warum sind so viele E’s in meinem Essen?
Sicher haben Sie bereits etwas über Konservierungsstoffe gehört? Die vielen Bezeichnungen in der Zutatenliste eines Fertigproduktes, die mit einer E-Nummer ausgestattet sind. Wußten Sie schon, daß diese Stoffe in fast allen verarbeiteten Lebensmitteln zu finden sind? Lesen Sie hier: Wie das E ins Essen kommt
Essen macht klug!
Kann unser Essen für mehr Intelligenz sorgen?
Ehrlich gesagt, ich weiß es nicht. Ich weiß aber, daß bestimmte Lebensmittel dafür sorgen, daß wir kreativer und konzentrierter arbeiten können. Andere Nahrungsmittel dagegen sorgen eher dafür, daß wir uns müde und abgespannt fühlen…
Dieser Artikel über „Brainfood“ informiert Sie über die Einzelheiten.
Stevia- für Diabetiker lebensgefährlich?
Wie gefährlich ist Stevia?
Vor mehr als 10 Jahren konnte man Stevia in gut sortierten Teeläden Steviablätter und auch Teemischungen erwerben. Bis zu dem Tag, als eine Gruppe aus der Lebensmittelindustrie eine Pressekampagne dagegen startete, die von regionalen Zeitungen und Verbraucherverbänden ungeprüft verbreitet wurde. Fortan waren alle Stevia-Händler Kriminelle und das Mißtrauen der Verbraucher war geboren.
Trotzdem konnte man in all den Jahren Stevia im Internet erwerben und auch teilweise in Bioläden. Allerdings war es hier nur im Kosmetikbereich zu finden. Ich selbst habe Stevia in all den Jahren in meiner Küche verwendet.
Seit Dezember 2011 ist der Verkauf von Stevia in Deutschland wieder zugelassen. Inzwischen sind Produkte wie z. B. Joghurt auf dem Markt, die mit Stevia gesüßt wurden. Auch kann man jetzt Steviaprodukte im Teehandel finden und Bioläden können das Produkt im Lebensmittelregal anbieten.
Jetzt, wo der neue „Süßstoff“ endlich legal ist, gibt es eine neue „Gruppierung“, die versucht, die Pflanzensüße zu verteufeln. Wissenschaftler und Diabetikerverbände rufen seit einigen Tagen massiv Bedenken auf den Plan, Diabetiker müßten beim Steviakonsum vorsichtig sein… Regionale und überregionale Zeitungen springen auf den Zug auf und veröffenlichen seit Tagen alle den gleichen Artikel:
net-tribune – Stevia für Diabetiker nur bedingt geeignet
Stern.de – Bei Diabetes wenig Lebensmittel mit Stevia essen
n-tv.de nachrichten: Bei Diabetes wenig Lebensmittel mit Stevia essen
Pharmazeutische Zeitung online – Diabetiker: Stevia nur mit Vorsicht genießen usw.
Übrigens, das Interessante daran ist, erst kürzlich haben die meisten Hersteller von Diabetikerprodukten dessen Herstellung eingestellt. Schuld daran sind unter anderem die Inhaltsstoffe. Nach Expertenmeinung haben derartige Produkte kaum Vorteile. Sie raten Diabetikern zu einer ausgewogenen Ernährung. In all den Jahrzehnten, in denen Diabetikern suggeriert wurde, nimm Diabetikerprodukte und du kannst alles essen. Niemand hat sich wirklich Gedanken darüber gemacht, ob die „Austauschstoffe“ irgendwie schädlich sein könnten. Die Produkte wurden gekauft weil sie die Aufschrift „für Diabetiker geeignet“ hatten. Und nun sind sie weg vom Markt und jeder muß sich selbst Gedanken machen…
Doch zurück zu Stevia.
Udo Kienle von der Universität Hohenheim sagt: „Steviosid erzeugt keine Ausschüttung von Insulin und ist deshalb für Diabetiker geeignet.“ (Quelle: Stevia – sündhaft süß und urgesund, Barbara Simonsohn). In Paraguay und Brasilien ist Stevia als Diabetikermedikament bekannt. Studien und Tests unter der Verwendung von Stevia hatten immer eine Verbesserung zur Folge.
Zum Abschluß habe ich eine Frage an Sie: „Glauben Sie, daß nur die Menschen in anderen Ländern positiv auf Stevia reagieren oder können Sie sich vorstellen, daß das auch auf Menschen in Deutschland zufrifft?“
Bleiben Sie gesund.
Sabine Güntsche