Was ist das?

Kaffeeweißer

…es besteht aus: Glucosesirup, Pflanzenfett, Stabilisator E340, Milcheiweiß, Trennmittel E 341, Emulgatoren E 471, E 472e.

Wenn Du meinen letzten Artikel zum Thema gesünderer Kaffee gelesen hast, kommt Dir das sicher bekannt vor. Du hast recht, die Zusammensetzung ist ähnlich wie bei Fensterkitt…  ooh, Entschuldigung, ich meine natürlich Kaffeesahne.

Wenn ich nur daran denke, daß in Tütencapuccino auch dieses chemische Experiment namens Kaffeeweißer oder Milchpulver enthalten ist, bereue ich jede einzelne Tasse, die ich davon getrunken habe. Ja, es gab auch bei mir eine Zeit, in der ich handelsübliche Fertigprodukte gekauft habe.

Aber zurück zur Zutatenliste. Zur Verdeutlichung möchte ich Dir die Bezeichnung für die E-Nummern verraten. Also E 340 ist Kaliumphosphat, ein Zusatzstoff, der auch als Schmelzsalz Anwendung findet (siehe Schmelzkäse). E 341 ist Calciumphosphat, E 471 heißt Mono- und Diglyceride von Speisefettsäuren (Mehlbehandlungsmittel) und E 472e heißt im Fachjargon Diacetylweinsäureester von Mono- und Diglyceriden von Speisefettsäuren (Emulgator in Kuchen und Nudelprodukten) Ich bin kein Chemiker, aber ich finde, ein Zusatzstoff, dessen Namen ich nicht aussprechen kann, hat nichts in meinem Kaffee zu suchen. Oder, wie siehst Du das?

Ich hoffe, ich konnte mit dieser Nachricht dazu beitragen, Dein Leben etwas gesünder zu machen.

Bleib gesund
Deine Sabine Güntsche

So aktivierst Du Dein Kühlsystem

Wasserglas3Wenn Du im Sommer auf der Autobahn unterwegs bist, sind Dir sicher schon häufiger Autos begegnet, die mit offener Motorhaube qualmend auf dem Seitenstreifen standen ?! Sehr häufig ist das zu beobachten, wenn man im Stau steht weil dann die Kühlung vom Fahrtwind wegfällt. Autos haben ein geschlossenes Kühlsystem, in dem bei Überdruck nichts entweichen kann. Deshalb löst sich unter dem hohen Druck der Deckel vom Kühler und der heiße Dampf entweicht…

Ganz ähnlich ist es in unserem Körper bei hohen Außentemperaturen. Der einzige Unterschied zum Auto besteht darin, daß wir keinen „geschlossenen Kühlkreislauf“ haben und ständig Kühlwasser nachfüllen müssen. Das geht am besten mit stillem Wasser oder leichten Saftschorlen, dabei mischst Du einen Teil Saft mit drei Teilen Wasser. Selbstgemachte Saftschorle ist das beste, hier kannst Du das Mischungsverhältnis an Deinen Geschmack anpassen.  Nimm dazu einen guten Fruchtsaft mit wenig zugesetztem Zucker oder noch besser selbst gebrühten und gekühlten Tee. Du kannst ihn in dem gleichen Verhältnis mischen und kannst mit Stevia oder Kokoszucker süßen. Außerdem ist es hilfreich, wassereiches Obst  wie beispielsweise Wassermelone zu essen. Das hat den Vorteil, daß auch Mineralstoffe, die durch das Schwitzen verstärkt über die Haut ausgeschieden werden, wieder aufgefüllt werden.

Bei hohen Außentemperaturen sollten die Getränke leicht kühl aber auf keinen Fall eisgekühlt sein. Du solltest mindestens 3 Liter besser 3 1/2 Liter trinken. Menschen, die generell zu wenig Wasser trinken, stoßen jetzt sehr schnell an ihre Grenzen. Nicht selten leiden Sie unter Kopfschmerzen und Schwindelgefühlen bis hin zu Kreislaufausfällen.

Auch beim Essen gibt es einiges zu beachten. Generell haben wir bei hohen Temperaturen weniger Hunger, da der Stoffwechsel langsamer arbeitet als sonst. Wenn Du Hunger hast, ist es ratsam, mehrere kleine Portionen über den Tag verteilt zu essen. Nimm leichte Salate, kalte Suppen oder mageres Hühnerfleisch auf Deinen Speiseplan. Auch gegrillter Fisch ist eine gute Alternative. Vermeide fettige und schwere Speisen wie Bratwurst und Pommes mit Mayo. Deine Verdauung verbraucht viel zu viel Energie als daß Du Dich dann noch wohlfühlen würdest. Außerdem ist es ratsam, zuckereiche Lebensmittel zu reduzieren. Meistens enthalten Süßigkeiten isolierten Zucker, der sich ungünstig auf Deinen sowieso schon strapazierten Mineralstoffhaushalt auswirkt.

Genieße den Sommer und bleib gesund.
Deine Sabine Güntsche

Warum füttern wir den Mülleimer?

Sicher kennst Du das auch, Du machst Deinen Wochenendeinkauf und planst für einige Tage im voraus. Und obwohl Du beim Einkaufen nur die Dinge gekauft hast, die auf Deinem Zettel standen, ist am Ende vom Wochenende jede Menge Essen übrig geblieben. Sei es in Form von Brotbelag oder frischem Obst und Gemüse, vielleicht auch Fleisch oder Fisch…
Was machst Du jetzt damit?
Nun, ich möchte niemandem zu nahe treten, aber ich denke, das meiste davon landet im Mülleimer ganz einfach deshalb, weil das Haltbarkeitsdatum abgelaufen ist.

In Deutschland landen ca. 20 % der gekauften Lebensmittel im Müll. An der Spitze liegen Obst und Gemüse, gefolgt von Resten selbstgekochter Mahlzeiten und Fleisch bzw. Fisch. Die Hauptursachen sind unvollständige Planung und falsche Lagerung.

Das folgende Video ist die Vorschau auf eine interessante Reportage  „Die Essensretter“

Wenn Du wissen möchtest, wie Du die Abfälle in Deiner Küche reduzieren kannst, schau Dir hier den ganzen Film an: Die Essensretter – Lebensmittel in den Müll

Bleib gesund.
Deine Sabine Güntsche