Wie Sie effektiv einer Erkältung vorbeugen

NahrungsergänzungenLangsam aber sicher nervt das ganze Gerede und Suchen nach Gegendarstellungen oder Beweisen, wenn es um das Thema Vitamine geht. Ständig geht es hin und her. Der eine sagt so, der nächste so und unterm Strich ist niemand einen Schritt weitergekommen. Mein Tip für Sie: „Probieren Sie es einfach selbst aus!“ Was haben Sie zu verlieren? Haben Sie Bedenken, Sie könnten Ihrer Gesundheit etwas gutes tun und als Folge davon gesünder und fitter sein als Ihr Nachbar?
Aus aktuellem Anlaß möchte ich heute mal auf das Spurenelement Zink etwas genauer eingehen. Aus meiner Sicht eines der wichtigsten Elemente, wenn es um Entzündungen geht. Zink kann Entzündungen sowohl vorbeugen, weil es das Immunsystem stärkt als auch vermindern, weil es den Stoffwechsel aktiviert und so den Abtransport von entzündeten Zellen unterstützt. Desweiteren ist Zink an der Insulinherstellung beteiligt und es sorgt für ein ausgewogenes Säure-Basen-Gleichgewicht. In diesem Zusammenhang möchte ich noch auf Vitamin C hinweisen, das ebenfalls eine positive Wirkung auf das Immunsystem hat. Seine antioxidative Wirkung kann beispielsweise den Verlauf einer Erkältung stark beeinflussen.

Aus eigener Erfahrung kann ich das alles nur bestätigen. Bereits vor einigen Jahren bekam ich diesen Hinweis von einer Freundin. Bei den ersten Anzeichen einer Erkältung habe ich begonnen, verstärkt Vitamin C und Zink als Nahrungsergänzung einzunehmen. Die Erkältung hat zwar trotzdem stattgefunden, jedoch konnte ich durch die erhöhte Zufuhr von Mineralstoffen, insbesondere Zink und Vitamin C, die Dauer wesentlich verkürzen. Auch wenn die Erkältung schon ausgebrochen ist und Sie an verstopfter Nase und eingeschränktem Geschmackssinn leiden, kann besonders Zink helfen. Es führt dazu, daß die Nasenschleimhäute schnell abschwellen und der Geschmack sich wieder einstellt und das innerhalb von einigen Stunden. Ich werde es weiterhin so halten, was Sie tun weiß ich nicht…

Jetzt kennen Sie die Vorteile von Zink und Vitamin C. Zum Abschluß möchte ich Ihnen noch einige Tipps an die Hand geben, wie Sie aktiv einer Erkältung vorbeugen können.

1. Waschen Sie sich regelmäßig die Hände. Das gilt ganz besonders, wenn Sie in öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs sind und die Haltestangen anfassen. Vermeiden Sie, sich mit den Händen ins Gesicht zu fassen und essen Sie nicht direkt aus der Hand. Fassen Sie z. B. ein Baguette mit einer Serviette an. Es bietet sich durchaus an, während der Erkältungssaison ein kleines Hygienegel in der Tasche zu haben. Das bekommen Sie in jeder Drogerie und reinigt die Hände zwischendurch gründlich.

2. Kleiden Sie sich entsprechend der Jahreszeit. Auch wenn Mützen die Frisur zerstören, viel wichtiger ist, daß es nicht an die Ohren zieht. Auch Ohrwärmer erfreuen sich wieder großer Beliebtheit.

3. Gönnen Sie sich ausreichend Schlaf. 7-8 Std. täglich kräftigen Ihr Immunsystem und nehmen so den Viren die Angriffsfläche. Sorgen Sie in geschlossenen Räumen für ein angenehmes Raumklima indem Sie mehrmals täglich kurz lüften. Die Heizungsluft trocknet Ihre Schleimhäute aus und die Nase wird anfälliger für umherfliegende Keime.

4. Auch Bewegung an der frischen Luft beugt Erkältungen vor. Atmen Sie die frische Luft tief ein und aus, das unterstützt die Entgiftung Ihres Körpers.

5. Auch wenn Sie keine Nahrungsergänzungen nehmen möchten, können Sie durch eine gute Zinkzufuhr vorbeugen. Das erreichen Sie am besten, wenn Sie Fleisch, Meeresfrüchte, Weizenkeime, Kürbiskerne und Eier essen.

Bleiben Sie gesund.
Ihre Sabine Güntsche

So gesund ist die mediterrane Küche

GemüseBei meinem kürzlichen Spanienaufenthalt hatte ich Gelegenheit, die Mittelmeerküche etwas genauer in Augenschein zu nehmen. Überall können wir hören und lesen, wie gesund die mediterrane Lebens- u. Ernährungsweise sein soll. Fisch, frisches Obst und Gemüse, Olivenöl und… das Meer. Ohne Zweifel, das sind alles Faktoren, die ihren Teil dazu beitragen.

Ich wollte ein paar Tage Urlaub machen und einfach mal abschalten. Was ist besser dafür geeignet, als ein Aufenthalt in einem Hotel am Meer… Nicht einkaufen, nicht kochen, nicht abwaschen, essen, wenn man Hunger hat, das war mein Ziel. Leider hatte das Essen im Hotel nichts mit der andalusischen Küche gemeinsam. Die Auswahl war zwar reichhaltig und jeden Tag auch irgendwie anders, aber es war nichts besonderes. Also machte ich mich auf, um anderswo einen Eindruck von der landestypischen Küche zu bekommen.  Ich mußte auch gar nicht lange suchen, denn im Ort gab es jede Menge Restaurants, Cafes und Tapasbars mit guter Auswahl. Die Mittagszeit war dafür gerade richtig, denn zu dieser Zeit haben viele Geschäfte geschlossen und die Cafes Hochbetrieb. Man kann überall in der Sonne sitzen und zu einem Wein oder Bier eine Kleinigkeit essen. In den meisten Cafes bekommt man zu den Getränken eine Gratis-Tapa. Diese kann sehr unterschiedlich ausfallen und variiert von einer Schale Oliven über Garnelen bis hin zu einem Stück Tortilla. Man kann diese Köstlichkeiten auch in größerer Menge bestellen. Nicht nur die Auswahl sondern auch die Qualität und der Preis sind unterschiedlich. Auch in Spanien gibt es industriell gefertigtes Essen und man kann die selbst gemachten Produkte sehr gut durch Aussehen und Geschmack unterscheiden.

Doch die bei weitem leckerste und beste Auswahl von andalusischem Essen gab es bei einer Jeep-Safari in das andalusische Hinterland. Kein Wunder, die Sachen waren alle hausgemacht und ausnahmslos lecker. Dazu ein Glas Rosewein und der Tag ist gerettet…

Das alles trägt natürlich zu einer gesünderen Lebensweise bei, jedoch denke ich, daß das Geheimnis in der Ruhe liegt. Den Spaniern und den Südeuropäern allgemein wird zwar nachgesagt, sie seien etwas langsam, doch Fakt ist eines, sie haben weniger Streß als wir und leben dadurch wesentlich gesünder. Dennoch ist der Service in Cafes und Restaurants schnell und äußerst freundlich und auch die öffentlichen Verkehrsmittel fahren ausnahmslos pünktlich.

Jetzt haben Sie einen kleinen Einblick in die mediterrane Lebensweise, doch was hat jetzt das Meer damit zu tun? Das ist eine sehr gute Frage, die ich Ihnen im nächsten Beitrag ausführlich beantworten werden.

Bis dahin leben Sie entspannt

Ihre Sabine Güntsche

Stevia- für Diabetiker lebensgefährlich?

Wie gefährlich ist Stevia?

Vor mehr als 10 Jahren konnte man Stevia in gut sortierten Teeläden Steviablätter und auch Teemischungen erwerben. Bis zu dem Tag, als eine Gruppe aus der Lebensmittelindustrie eine Pressekampagne dagegen startete, die von regionalen Zeitungen und Verbraucherverbänden ungeprüft verbreitet wurde. Fortan waren alle Stevia-Händler Kriminelle und das Mißtrauen der Verbraucher war geboren.

Trotzdem konnte man in all den Jahren Stevia im Internet erwerben und auch teilweise in Bioläden. Allerdings war es hier nur im Kosmetikbereich zu finden. Ich selbst habe Stevia in all den Jahren in meiner Küche verwendet.

Seit Dezember 2011 ist der Verkauf von Stevia in Deutschland wieder zugelassen. Inzwischen sind Produkte wie z. B. Joghurt auf dem Markt, die mit Stevia gesüßt wurden. Auch kann man jetzt Steviaprodukte im Teehandel finden und Bioläden können das Produkt im Lebensmittelregal anbieten.

Jetzt, wo der neue „Süßstoff“ endlich legal ist, gibt es eine neue „Gruppierung“, die versucht, die Pflanzensüße zu verteufeln. Wissenschaftler und Diabetikerverbände rufen seit einigen Tagen massiv Bedenken auf den Plan, Diabetiker müßten beim Steviakonsum vorsichtig sein…  Regionale und überregionale Zeitungen springen auf den Zug auf und veröffenlichen seit Tagen alle den gleichen Artikel:

net-tribune – Stevia für Diabetiker nur bedingt geeignet

Stern.de – Bei Diabetes wenig Lebensmittel mit Stevia essen

n-tv.de nachrichten: Bei Diabetes wenig Lebensmittel mit Stevia essen

Pharmazeutische Zeitung online – Diabetiker: Stevia nur mit Vorsicht genießen usw.

Übrigens, das Interessante daran ist, erst kürzlich haben die meisten Hersteller von Diabetikerprodukten dessen Herstellung eingestellt. Schuld daran sind unter anderem die Inhaltsstoffe. Nach  Expertenmeinung haben derartige Produkte kaum Vorteile. Sie raten Diabetikern zu einer ausgewogenen Ernährung. In all den Jahrzehnten, in denen Diabetikern suggeriert wurde, nimm Diabetikerprodukte  und du kannst alles essen. Niemand hat sich wirklich Gedanken darüber gemacht, ob die „Austauschstoffe“ irgendwie schädlich sein könnten. Die Produkte wurden gekauft weil sie die Aufschrift „für Diabetiker geeignet“ hatten. Und nun sind sie weg vom Markt und jeder muß sich selbst Gedanken machen…

Doch zurück zu Stevia.

Udo Kienle von der Universität Hohenheim sagt: „Steviosid erzeugt keine Ausschüttung von Insulin und ist deshalb für Diabetiker geeignet.“ (Quelle: Stevia – sündhaft süß und urgesund, Barbara Simonsohn). In Paraguay und Brasilien ist Stevia als Diabetikermedikament bekannt. Studien und Tests unter der Verwendung von Stevia hatten immer eine Verbesserung zur Folge.

Zum Abschluß habe ich eine Frage an Sie: „Glauben Sie, daß nur die Menschen in anderen Ländern positiv auf Stevia reagieren oder können Sie sich vorstellen, daß das auch auf Menschen in Deutschland zufrifft?“

Bleiben Sie gesund.

Sabine Güntsche

Jetzt Neu- Joghurt mit Stevia gesüßt im Handel

Jetzt Neu – Joghurt mit Stevia gesüßt im Handel

Stevia JoghurtEndlich sind die ersten Stevia-Joghurts im Handel erhältlich. Diesen hier habe ich im LPG-Bioladen gekauft. Er ist mit Stevia-Tee gesüßt und in 2 verschiedenen Geschmacksrichtungen erhältlich. Geschmacklich unterscheidet er sich meiner Meinung nach stark von herkömmlich gesüßtem Joghurt. Er schmeckt sehr fruchtig und natürlich, fast so, als hätte ich selbst Naturjoghurt mit Früchten gemischt… Für mich ist das absolut ein Schritt in die richtige Richtung. Durch die stark verarbeiteten Lebensmittel, die wir täglich zu uns nehmen ist der Zuckerkonsum ins unermeßliche gestiegen. Ich kann Ihnen nur empfehlen, den Stevia-Joghurt einmal zu probieren. Ich glaube, im Moment ist er nur in Naturkostläden und Reformhäusern erhältlich aber das wird sich bald ändern, andere Hersteller werden auf diesen Zug aufspringen.

Gesunde Grüße
Ihre Sabine Güntsche