Stevia- für Diabetiker lebensgefährlich?

Wie gefährlich ist Stevia?

Vor mehr als 10 Jahren konnte man Stevia in gut sortierten Teeläden Steviablätter und auch Teemischungen erwerben. Bis zu dem Tag, als eine Gruppe aus der Lebensmittelindustrie eine Pressekampagne dagegen startete, die von regionalen Zeitungen und Verbraucherverbänden ungeprüft verbreitet wurde. Fortan waren alle Stevia-Händler Kriminelle und das Mißtrauen der Verbraucher war geboren.

Trotzdem konnte man in all den Jahren Stevia im Internet erwerben und auch teilweise in Bioläden. Allerdings war es hier nur im Kosmetikbereich zu finden. Ich selbst habe Stevia in all den Jahren in meiner Küche verwendet.

Seit Dezember 2011 ist der Verkauf von Stevia in Deutschland wieder zugelassen. Inzwischen sind Produkte wie z. B. Joghurt auf dem Markt, die mit Stevia gesüßt wurden. Auch kann man jetzt Steviaprodukte im Teehandel finden und Bioläden können das Produkt im Lebensmittelregal anbieten.

Jetzt, wo der neue „Süßstoff“ endlich legal ist, gibt es eine neue „Gruppierung“, die versucht, die Pflanzensüße zu verteufeln. Wissenschaftler und Diabetikerverbände rufen seit einigen Tagen massiv Bedenken auf den Plan, Diabetiker müßten beim Steviakonsum vorsichtig sein…  Regionale und überregionale Zeitungen springen auf den Zug auf und veröffenlichen seit Tagen alle den gleichen Artikel:

net-tribune – Stevia für Diabetiker nur bedingt geeignet

Stern.de – Bei Diabetes wenig Lebensmittel mit Stevia essen

n-tv.de nachrichten: Bei Diabetes wenig Lebensmittel mit Stevia essen

Pharmazeutische Zeitung online – Diabetiker: Stevia nur mit Vorsicht genießen usw.

Übrigens, das Interessante daran ist, erst kürzlich haben die meisten Hersteller von Diabetikerprodukten dessen Herstellung eingestellt. Schuld daran sind unter anderem die Inhaltsstoffe. Nach  Expertenmeinung haben derartige Produkte kaum Vorteile. Sie raten Diabetikern zu einer ausgewogenen Ernährung. In all den Jahrzehnten, in denen Diabetikern suggeriert wurde, nimm Diabetikerprodukte  und du kannst alles essen. Niemand hat sich wirklich Gedanken darüber gemacht, ob die „Austauschstoffe“ irgendwie schädlich sein könnten. Die Produkte wurden gekauft weil sie die Aufschrift „für Diabetiker geeignet“ hatten. Und nun sind sie weg vom Markt und jeder muß sich selbst Gedanken machen…

Doch zurück zu Stevia.

Udo Kienle von der Universität Hohenheim sagt: „Steviosid erzeugt keine Ausschüttung von Insulin und ist deshalb für Diabetiker geeignet.“ (Quelle: Stevia – sündhaft süß und urgesund, Barbara Simonsohn). In Paraguay und Brasilien ist Stevia als Diabetikermedikament bekannt. Studien und Tests unter der Verwendung von Stevia hatten immer eine Verbesserung zur Folge.

Zum Abschluß habe ich eine Frage an Sie: „Glauben Sie, daß nur die Menschen in anderen Ländern positiv auf Stevia reagieren oder können Sie sich vorstellen, daß das auch auf Menschen in Deutschland zufrifft?“

Bleiben Sie gesund.

Sabine Güntsche

Jetzt Neu- Joghurt mit Stevia gesüßt im Handel

Jetzt Neu – Joghurt mit Stevia gesüßt im Handel

Stevia JoghurtEndlich sind die ersten Stevia-Joghurts im Handel erhältlich. Diesen hier habe ich im LPG-Bioladen gekauft. Er ist mit Stevia-Tee gesüßt und in 2 verschiedenen Geschmacksrichtungen erhältlich. Geschmacklich unterscheidet er sich meiner Meinung nach stark von herkömmlich gesüßtem Joghurt. Er schmeckt sehr fruchtig und natürlich, fast so, als hätte ich selbst Naturjoghurt mit Früchten gemischt… Für mich ist das absolut ein Schritt in die richtige Richtung. Durch die stark verarbeiteten Lebensmittel, die wir täglich zu uns nehmen ist der Zuckerkonsum ins unermeßliche gestiegen. Ich kann Ihnen nur empfehlen, den Stevia-Joghurt einmal zu probieren. Ich glaube, im Moment ist er nur in Naturkostläden und Reformhäusern erhältlich aber das wird sich bald ändern, andere Hersteller werden auf diesen Zug aufspringen.

Gesunde Grüße
Ihre Sabine Güntsche

Wissen Sie, wie Sie sofort die meisten Krankheiten vermeiden können?

Wenn Sie diesen Blog schon länger lesen, wissen Sie wahrscheinlich um die Probleme, die Kuhmilch uns bereiten kann. Wenn Sie auch zu denjenigen gehören, die Verdauungsstörungen und Kopfschmerzen nach dem Verzehr von Milchprodukten haben, sollten Sie einmal überlegen, warum Sie sich das immer wieder antun. Nicht erst seit gestern ist bekannt, daß der Verzehr von Milch und Milchprodukten trotz der o. g. Reaktionen langfristig zu gesundheitlichen Störungen bis hin zu ernsthaften Erkrankungen wie u. a. Diabetes und verschiedenen Krebserkrankungen führen kann.

Nach meinem letzten Beitrag „3 Tips für den Umgang mit Milch“ haben sich viele Leser bei mir gemeldet und Fragen zu den Alternativen gestellt.
Wie wir bereits besprochen haben, wird überall darauf hingewiesen, wie gesund Milch ist. Und inzwischen ist Milch die den meisten von uns zu einer Gewohnheit geworden.Gewohnheiten erleichtern uns den Alltag, denn wir müssen nicht nachdenken. Wir tun etwas, weil wir es schon immer so getan haben…

Doch es gibt einen Ausweg. Und die gute Nachricht ist, wir können alte Gewohnheiten durch neue ersetzen. Zugegeben, das dauert einige Tage und ja, wir müssen unsere Komfortzone ganz kurz verlassen und bewußt etwas anderes tun.

Nun, was ist jetzt aber die Alternative?

Und damit sind wir auch schon bei den Fragen. An erster Stelle ist:
1.Wodurch kann ich Kuhmilch schnell und unkompliziert ersetzen?

Danach kam:
2.Was kann ich anstelle von Joghurt essen?

Ich beantworte Ihnen diese Fragen jetzt sofort.
Der Einzelhandel bietet inzwischen viele gute Produkte, angefangen von Sojamilch über Reismilch bis hin zu Hafer- oder Dinkelmilch. Am einfachsten ist Sojamilch zu verwenden, die gibt es auch in verschiedenen Geschmacksrichtungen. Die anderen Produkte sind auch zu empfehlen, sollten aber vorher im Geschmack getestet werden.
Wenn Sie gern Käse essen dann probieren Sie doch mal einen milden Ziegenkäse. Das Ziegenmilcheiweiß ist für den Menschen leichter verdaulich.
Für Joghurt gibt es auch Alternativen. Entweder Sie nehmen einen Sojajoghurt, den gibt es in Natur und verschiedenen Geschmacksrichtungen u.a. auch mit Früchten.
Ich habe vor einigen Tagen einen Ziegenjoghurt gekauft und war sehr angenehm von seinem milden Geschmack überrascht. Sie können ihn mit Früchten mischen oder mit frischen Kräutern und haben so gleich noch eine Alternative zu Kräuterquark.

Sie könnten jetzt natürlich anführen, daß all die o.g. Alternativen mehr kosten als „billige“ Kuhmilchprodukte. Da gebe ich Ihnen uneingeschränkt Recht. Jedoch gilt auch hier:“Kein Argument ohne Gegenargument“!

Sie dürfen selbst entscheiden – geben Sie lieber jetzt etwas mehr Geld aus für bessere Lebensmittel oder sparen Sie dieses Geld für die Zeit, wenn Sie die Behandlungskosten für die durch „billige“ Lebensmittel entstandenen Gesundheitsstörungen bezahlen müssen.

Auch dieser Beitrag soll nur dazu dienen, Sie wachzurütteln. Fangen Sie mit diesen Informationen an was Sie wollen, aber bleiben Sie gesund.

Haben auch Sie Fragen zum Thema, nutzen Sie hierfür bitte die Kommentarfunktion unterhalb des Beitrages.
Ich werde mich bemühen, alle Fragen zeitnah zu beantworten.

Gesunde Grüße
Ihre Sabine Güntsche

Es ist soweit…

Natürlich möchte auch ich es nicht versäumen, allen Lesern dieses Blogs ein gesundes neues Jahr zu wünschen.

Haben Sie in den vergangenen Tagen genauso viel gegessen und getrunken (vor allem Alkohol) wie ich?
Hatten Sie auch das Gefühl, daß Ihr Verdauungssystem ständig überlastet und überreizt war? Haben Sie faul auf dem Sofa rumgesessen und immer noch mehr Schokolade und Lebkuchen in sich hineingefuttert, obwohl Sie schon lange satt waren?

Kein Problem. Ich kenne niemanden, dem es nicht so ergangen ist…

Wiedereinmal, völlig unverhofft, ist Weihnachten. Jedes Jahr nehme ich mir vor, nicht soviel zu arbeiten vor den Feiertagen. Immer wieder denke ich „im nächsten Jahr besorge ich rechtzeitig die Geschenke und die Lebensmittel für die Feiertage“. Dennoch, jedes Jahr ist es das Gleiche Spiel. Was soll ich diesmal kochen? Wann fahren wir zur Familie? Wieviele Personen kommen zum Weihnachtsessen? Machen wir wieder eine Gans oder mal was ganz anderes? Habe ich alles eingekauft? Es grenzt schon fast an Wahnsinn. Immer denken wir, es fehlt noch etwas und am Ende wundern wir uns wieder, wieviel Geld wir ausgegeben haben und die vielen Lebensmittel, die nach dem Fest übrig sind. Man kann tagelang von den Resten leben und hat immer noch etwas übrig. Schlußendlich der Blick auf die Waage, der dann das reichliche Essen mit ernüchterndem Blick bestätigt. Dann kommt der Silvestertag und wir alle haben gute Vorsätze für das Neue Jahr.

Das alles, ein Kreislauf ohne Ausweg?

Ja und Nein!

Die gute Nachricht ist, wir sind sehr wohl in der Lage, unsere Gewohnheiten zu verändern. Leider brauchen wir dafür immer ein wenig länger Zeit. Es klappt nicht in ein paar Tagen und auch ganz sicher nicht wenige Tage vor Weihnachten. Doch wenn wir uns diese Gewohnheiten angeeignet haben, können wir uns auch andere aneignen. Experten sprechen hier von 90 Tagen. So lange dauert es, bis wir eine neue Gewohnheit auch wirklich verinnerlicht haben. Das gilt für alle Bereiche in unserem Leben.

Die schlechte Nachricht: Wir müssen irgendwann anfangen. Das geht um so besser, je frischer die Erinnerung an die schlechte Gewohnheit ist. Also am besten jetzt gleich…
Und damit es Ihnen leichter fällt, ändern wir das am besten gemeinsam.
Ich werde Ihnen in den nächsten Tagen einige Tips an die Hand geben, die Sie bei der Umstellung unterstützen.
Am besten, Sie lesen regelmäßig Ihre E-Mails, damit Sie nichts verpassen.

An dieser Stelle noch eine kleine Erinnerung: Das nächste Weihnachten kommt bestimmt und mit ihm der ganze Stress…

Gesunde Grüße
Ihre Sabine Güntsche