Vor ungefähr einem Jahr bin ich durch ein Buch von Barbara Simonsohn auf Moringa aufmerksam geworden. Anfangs war ich skeptisch, was die Lobpreisungen der Pflanze und ihrer Inhaltsstoffe anging. Das kennt man ja bereits von anderen Stoffen. Ich erinnere nur an Aloe Vera oder Noni. Von diesem Hype ist nicht soviel übriggeblieben…
Doch dieses Buch ist so lebendig geschrieben und beleuchtet alle Aspekte der Pflanze hinsichtlich Inhaltstoffe und Verwendung. Jetzt war ich neugierig. Die Autorin gibt außerdem jede Menge Tips zur Verwendung in der Küche und bei verschiedenen Beschwerden. Da ich bereits seit mehreren Jahren selbst Nahrungsergänzungen verwende und um die Vorteile für die Gesundheit weiß, wollte ich es genau wissen.
Moringa und Vitamine
Bereits die gemessenen Mengen an Vitaminen sind beeindruckend. Moringablätter enthalten 7 mal mehr Vitamin C als Orangen und 25 mal soviel Eisen wie Spinat. Außerdem sind große Mengen an Vitamin A, E und B sowie Kalzium, Kalium und Magnesium sowie 46 verschiedene Antioxidantien enthalten.
Eiweiß und Moringa
Ohne Eiweiß kann der Mensch nicht überleben. Moringa enthält alle essentiellen Aminosäuren und ist somit ein hochwertiges Lebensmittel. Eiweiß aus pflanzlicher Quelle ist für den Körper sofort verwertbar und steht dem Stoffwechsel vollständig zur Verfügung. Anders bei dem propagierten tierischen Eiweiß. Es hinterläßt Rückstände im Darm und bedeutet Schwerstarbeit für die Verdauung.
Pflanzenhormone
Außerdem enthält die Moringapflanze ein Hormon namens Zeatin. Zeatin ist ziehmlich selten in der Pflanzenwelt und daher auch noch weitestgehend unerforscht. Laut B. Simonsohn soll es Hautalterung stoppen und allen möglichen Erkrankungen vorbeugen.
Verwendung von Moringa
Es ist unglaublich, vom Moringabaum ist einfach alles verwendbar. Angefangen von den Blättern über die Schoten und Samenkörner bis hin zur Wurzel ist einfach alles eßbar. Die Blätter können idealerweise frisch (hier bei uns leider nicht erhältlich) oder getrocknet als Tee und gemahlen als Blattpulver in allen möglichen Rezepten verwendet werden. Die Moringakapsel als Nahrungsergänzung ist am verbreitetsten und wird von vielen bevorzugt.
In asiatischen und afrikanischen Ländern wird Moringa seit mehreren Jahrtausenden als Heilmittel verwendet. Ursprünglich am Fuße des Himalaye beheimatet, wächst Moringa in den warmen Regionen unserer Erde. Seit einigen Jahren etabliert ein Mann aus Deutschland die Bäume erfolgreich in Europa. Aus dem o. g. Buch weiß ich, daß diese Bäume auf Teneriffa angebaut werden.
Seitdem ich das erfahren habe, nahm ich mir vor, die Moringas aus Teneriffa zu besuchen.
Bleib gesund.
Deine Sabine Güntsche
In den vorangegangenen Artikeln habe ich Euch verschiedene Superfoods vorgestellt, die Ihr täglich verwenden und in jedem Supermarkt kaufen könnt.
Inzwischen kannst Du in den meisten Supermärkten Kräutertöpfe oder Kräuterbündel kaufen. Auch Sprossen sind in verschiedenen Zusammenstellungen meist erhältlich. Die Verwendung von Kräutern und / oder Sprossen können in der Küche sehr hilfreich sein, denn dadurch kannst Du die Salzmenge verringern und so einen frischen und lebendigen Geschmack in Dein Essen zaubern. Solltest Du keinen Zugang zu frischen Kräutern haben, kannst Du auch mal etwas gefrorenes verwenden oder auch auf der Fensterbank selbst Kräuter aus Samen wachsen lassen. Jetzt, wenn der Frühling vor der Tür steht, fängt alles an zu wachsen und Du kannst diese Energie für Dich und Deine Gesundheit ausnutzen. Frische Kräuter passen in Salate genauso gut wie in Grüne Smoothies oder ganz normal zubereitetes Essen. Am besten ist es, die Kräuter erst nach dem Kochen über das Essen zu streuen, da bleiben die guten Inhaltsstoffe besser erhalten.
„…Spinat will ich nicht essen…“ So reagieren viele Menschen, insbesondere Kinder bei diesem leckeren grünen Gemüse. In meiner Kindheit sollte ich viel Spinat essen, da irgendein Kinderarzt der Meinung war, ich hätte einen Eisenmangel. Besonders gemocht habe ich „das grüne Zeug“ damals nicht. Inzwischen ist das anders und ich esse gern mal Spinat oder mixe ihn in meinen grünen Smoothie.