Kann man aus Milch ein Schnitzel machen?

MilchschnitzelWie soll das gehen, fragst Du Dich wahrscheinlich. Wie kriegt man flüssige Milch dazu, auszusehen wie ein Schnitzel? Ganz einfach, man mischt Milch mit einem Haufen Chemie und fertig ist das Schnitzel.

Noch vor einigen Monaten habe ich wirklich geglaubt, daß es Alternativen zu Fleisch gibt, die aber rein pflanzlich sind. Das kam so: Ich wollte aus gesundheitlichen Gründen weniger Fleisch essen und habe nach einem Ersatz Ausschau gehalten. Und wenn man etwas sucht, begegnet einem so allerhand. Ganz zu Beginn habe ich Produkte aus Soja gekauft, die auch ganz gut schmeckten. Bis meine Familie gesagt hat, warum soll ich ein Produkt kaufen, daß aussieht wie ein Würstchen aber keins ist. Viele Sojaprodukte  werden in einer Form hergestellt, daß sie Fleischprodukten ähnlich sind. Alternativ dazu gibt es auch „Würstchen“ die auf Weizenbasis hergestellt werden. Diese Produkte sind nicht ganz unproblematisch, denn viele Menschen reagieren allergisch auf Weizen oder auch Soja. Ich habe diese Alternativen probiert und festgestellt, daß ich sie nicht gut vertragen kann. Aus diesem Grund esse ich heute nicht mehr diese Alternativen sondern ab und zu ein Stück Fleisch.

Aus heutiger Sicht würde ich das auch niemandem mehr empfehlen weil ich sowohl Weizen als auch Soja für bedenklich halte. Ich selbst esse so gut wie keinen Weizen mehr und Sojaprodukte habe ich ganz von meinem Speisezettel gestrichen. Ich werde in späteren Artikeln genauer darauf eingehen.

Kommen wir zurück zum „Milchschnitzel“. Das Bild auf der Packung suggeriert: „Ich bin ein Schnitzel“. Daneben ist ein beschrifteter Klecks auf dem steht: „Aus Milch“. Spätestens hier müßte jeder normaldenkende Mensch aufmerksam werden und sich die Frage stellen: „Was machen die mit der Milch, daß sie aussieht wie ein Schnitzel?“

Ich habe wie immer die Verpackung gelesen und kann Euch nur davor warnen, ein solches Produkt zu kaufen. Ich habe noch nie so viele Zusatzstoffe in einem einizigen Produkt gesehen. Dieses „Milchschnitzel“ ist eine Ansammlung von Stabilisatoren, Konzentraten, Verdickungsmitteln, Aromen, Stärke, Zucker….
Ach so, auf der Packung steht auch noch etwas von Milch. Für mich ist das der reinste Wahnsinn, etwas derartiges überhaupt als Lebensmittel anzubieten.

Ich kann Dich an dieser Stelle nur zum wiederholten Mal dazu anregen, übernimm die Verantwortung für Deine Gesundheit und lies die Verpackung, bevor Du ein Produkt kaufst. Als Faustregel kannst Du Dir merken: Je kürzer die Zutatenliste, desto besser das Produkt.

Mein Fazit: Selbst das schlechteste Fleisch ist besser als derartige Alternativprodukte. Nimm lieber ab und zu ein Stück Fleisch  und laß die Alternativen im Regal liegen.

Bleib gesund
Deine Sabine Güntsche

Wie geht das…? Naschen ohne Zucker

Bist Du in den letzten Tagen in einem Supermarkt gewesen? Ist Dir mal aufgefallen, wieviele Regale und Aufsteller es gibt, auf denen zuckerhaltige Getränke, Chips und Kekse stehen? Ich habe mir mal die Mühe gemacht, all diese Regale anzusehen.

Wahrscheinlich denkst Du jetzt „Wer macht denn sowas, das ist mir doch egal, wieviele Chips und Kekse da verkauft werden“ Ich sage Dir, warum ich das getan habe. Ich wollte herausfinden, warum es manchen Menschen unmöglich erscheint, einen halbwegs gesunden Einkauf zu machen.

Nun, ich denke, das ist ein Grund dafür. Das ganze beginnt damit, daß man, wenn man die Abteilung mit dem Frischgemüse und Obst verläßt, förmlich hineinfällt in die Zuckerfalle. Ein ganzes langes Regal ist voll mit gezuckerten Müslis und Frühstücksflocken. Es gibt weitere Regalreihen mit Schokolade, Bonbons, Chips und zuckerhaltigen Getränken…

Es gibt zig Sorten von diesem „Null-Nährstoff-Essen“, die sich in den Regalen türmen. Wer um alles in der Welt kauft all diese Dinge?

Ja natürlich esse ich auch Schokolade, ich esse auch Kuchen oder Kekse, aber dafür reicht ein Bruchteil eines Regals aus, um alles großzügig hinzustellen. Viele andere stopfen sich voll mit diesen Dingen und legen damit den Grundstein für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Übergewicht, Diabetes und auch Krebs.

Viele Menschen sind einfach überfordert, aus dieser Fülle von Produkten, diejenigen auszusuchen, die sie bedenkenlos essen können, die frisch und unverarbeitet sind. Immer noch viel zu oft glauben wir den Werbeversprechen, die uns Gesundheit und andere Vorteile eintrichtert. Am schlimmsten trifft es die Kinder, die gar nicht verstehen können, warum ein Müsli mit lustigen Kinderfiguren auf der Packung gar nicht gut ist.

Doch es gibt eine Lösung!  Jeder halbwegs intelligente Mensch ist in der Lage, die Verantwortung für seine Gesundheit selbst zu übernehmen. Zugegeben, das ist ein wenig aufwändiger, als gehetzt durch die Regale zu rennen und irgendetwas einzupacken, ohne hinzuschauen. Vielleicht haben einige unter Euch das bisher so gemacht.  Doch Du kannst jeden Tag damit anfangen, diese Gewohnheit zu verändern, es ist gar nicht viel Mühe und es bringt Dir soviel.

Keine Sorge, Du mußt nicht auf leckere Snacks verzichten. Stell Dir vor, es gibt leckere Nußriegel komplett ohne Zucker und ohne Mehl und die sind so lecker, daß ich Dir hier das Rezepte gebe.

Probier es mal aus und…

Bleib gesund
Deine Sabine Güntsche

Ein weiterer Grund, auf Dosenfutter zu verzichten

In der Vergangenheit sind Kunststofflaschen immer wieder auf Grund der Tatsache, daß sogenannte Weichmacher austreten, in Verruf geraten. Dies gilt nicht nur für Getränkeflaschen sondern auch für Aufbewahrungsbehälter aus Kunststoff und Konserven- bzw. Getränkedosen aller Art.

Was sind Weichmacher und welche Funktion haben sie?

Als Weichmacher werden chemische Stoffe bezeichnet, die Kunststoffen hinzugefügt werden um sie biegsam und flexibel zu halten. In Verbindung mit flüssigen, fettigen und säurehaltigen Lebensmitteln lösen sich diese Stoffe aus dem Kunststoff heraus und befinden sich somit in dem  Produkt, daß in der Flasche oder Dose aufbewahrt wird.  Es werden verschiedene Weichmacher eingesetzt, jedoch ist ein Stoff besonders in Verruf geraten – Bisphenol A (BPA) Diese Chemikalie kommt in so ziemlich allen Kunststoffteilen vor, die Du Dir vorstellen kannst. Auch wenn BPA nur untergeordnet in die Gruppe der Weichmacher fällt, ist es dennoch gesundheitsschädlich. Aller Wahrscheinlichkeit nach sind derartige Chemikalien und Zusatzstoffe auf für Übergewicht verantwortlich.

„Bisphenol-A wird zwar in manchen Quellen als Weichmacher bezeichnet,(16) gehört aber – zumindest im engeren Sinne – nicht zu dieser Stoffgruppe.Vielmehr wird Bisphenol-A als Ausgangsstoff zur Synthese polymerer Kunststoffe verwendet. Enthalten ist es in vielen Gegenständen des täglichen Gebrauchs, die Kontakt mit Lebensmitteln oder Getränken haben. Beispiele hierfür sind Trinkflaschen oder Konservendosen. Mit einer globalen Produktionsmenge von 4,9 Millionen Tonnen im Jahr 2008 handelt es sich bei Bisphenol-A um eine der weltweit am häufigsten eingesetzten Chemikalien“
(Quelle: http://www.weichmacher.de/weichmacher.html)

Schau Dir mal das folgende interessante Video zu diesem Thema an. Anschließend gebe ich Dir noch einige Tips, wie Du BPA vermeiden kannst.

Es ist wichtig, daß Du weißt, daß BPA nicht kennzeichnungspflichtig ist und deshalb wirst Du auf den Flaschen und Dosen keinen entsprechenden Hinweis finden. Trotzdem ist es möglich, die Aufnahme des Stoffes so gering wie möglich zu halten.

Auf der folgenden Seite habe ich die wichtigsten Tips für Dich zusammengestellt.

Bleib gesund.
Deine Sabine Güntsche

Werbung für Kinderprodukte – gezielt platziert?

Bei der Auswertung der Programmzusammenstellung verschiedener Fernsehsender wurde festgestellt, daß Werbespots für Kinderprodukte ganz gezielt im Umfeld von Kindersendungen angesiedelt sind. Hierbei suggerieren Helden aus Comics oder prominente Personen den Zuschauern einen gesundheitlichen Vorteil dieser Produkte. Ich muß hierbei nicht betonen, daß gerade das bei Kindern ihr Ziel nicht verfehlt…

Als Nachtrag zu meinen beiden Artikeln über Kinderlebensmittel habe ich hier noch ein interessantes Video für Euch gefunden.

Meine Einstellung zu diesen Zuckerbomben kennst Du ja. Ich hoffe, das Video hilft  Dir dabei, Deine eigene Meinung zu bilden. Übrigens, es ist nichts verwerfliches daran, seine Meinung zu ändern.

Bleib gesund.
Deine Sabine Güntsche