Stevia-Joghurt selbstgemacht

Joghurt mit Himbeeren und SteviaWenn andere etwas nicht hinkriegen, mache ich es eben selbst…
Das ist mein Motto. Manchmal ist es etwas anstrengend jedoch nicht unmöglich. Ein Kommentar hier auf dem Blog und viele Anfragen in meinen Beratungen nehme ich zum Anlaß, nochmal auf den Stevia-Joghurt einzugehen. Endlich ist die Verwendung zugelassen und einige Firmen nutzen diese Erlaubnis zur Herstellung neuer Produkte. Leider werden außer dem Steviaextrakt zusätzlich andere Zuckerarten beigemischt, sodaß diese Produkte auch wieder nicht die Bedürfnisse von Diabetikern erfüllen können.
(leider weiß ich noch nicht, warum Stevia nicht als alleiniges Süßungsmittel verwendet wird, werde das aber recherchieren)

Die gute Nachricht ist: Jeder kann seinen Steviajoghurt mit einem geringen Aufwand selbst machen. Ich nehme einen Naturjoghurt aus Schafsmilch, gebe frisches Obst oder gefrorenes dazu und einige Tropfen Steviafluid. Auf diese Art können Sie auch einen leckeren Vanillejoghurt herstellen, einfach das Obst gegen einen Vanilleextrakt tauschen oder zusätzlich verwenden. Hmm, lecker…

Mit diesem leckeren Rezept wünsche ich allen Lesern schöne Ostertage.

Bleiben Sie gesund
Ihre Sabine Güntsche

Alles Margerine, oder was?

newsWie ist das nun eigentlich mit der Margerine? Sie ist gesünder als Butter, weil der Fettgehalt niedriger ist und weil Pflanzenfett besser ist als tierisches Fett.
Wer das glaubt ist leider nicht ganz auf dem aktuellsten Stand.
Seit Jahren wird Margarine als gesunde Alternative zu Butter permanent beworben. Aber stimmt das wirklich?
Bereits vor einiger Zeit habe ich mal nachgelesen, was Margerine so alles beinhaltet. Sicher, die meisten Sorten werden auf der Basis von Pflanzenöl hergestellt. Das ist aber auch schon alles. Jeder, der schon einmal Öl gesehen hat, weiß, daß es bei Zimmertemperatur flüssig ist.
Gehen Sie jetzt mal an Ihren Kühlschrank und öffnen den Deckel der Margerinedose… Ist das wirklich flüssig?
Auf der Zutatenliste stehen außer dem Pflanzenöl jede Menge Sachen, u.a. auch gehärtetes Fett, Emulgatoren, Konservierungsstoffe, Aroma und Farbstoff. Klingt das nach einem gesunden Lebensmittel?
Fakt ist eines, können Sie nicht auf das „Streichfett“ auf Ihrem Brot verzichten, nehmen Sie lieber etwas Butter…
Lesen Sie hier die Kritikpunkte von Foodwatch zu diesem Thema am besten selbst nach oder verwenden Sie in Zukunft reines Olivenöl aufs Brot. So macht man das in Spanien…

Welches ist Ihr Lieblingsbrot?

newsBis vor kurzem habe ich Roggenvollkornbrot im Supermarkt gekauft. Ein kleines Kastenbrot, das kräftig im Geschmack ist und wenigstens einen Anteil Roggenvollkorn enthält. Bis vor einem Monat war das total lecker. In der letzten Zeit fiel mir auf, daß es sich nicht schneiden ließ, ohne auseinanderzufallen. Kein Wunder, könnte man jetzt sagen. Ist eben Billigbrot aus der Fabrik. Die Frage ist, ob man beim Bäcker um die Ecke etwas anderes bekommt. Wer in einer größeren Stadt lebt, hat sicher schon bemerkt, daß es nur noch Bäcker gibt, die irgendeiner Kette angehören. Das ist nicht wirklich schlimm, jedoch sind diese Backwaren nicht besser als im Supermarkt. Brote und Brötchen kommen aus dem Frost und werden fertiggebacken. Sicher ist das preisgünstiger, als der Privatbäcker an der Dorfstraße, jedoch über den Geschmack läßt sich bekanntlich streiten…
Neuere Meldungen verkünden, daß die Brotsorten einer großen Industriebäckerei Ungeziefer und Mäusedreck enthalten. Sind wir als Verbraucher für derartige Skandale mitverantwortlich?

Apfel-Crumble

Hier habe ich ein ganz besonders leckeres „Apfelkuchenrezept“ für Sie:

Apfel-Crumble

Apfel-CrumbleSo sieht er aus:

So wird er gemacht:

Für 2 Personen entfernen Sie aus 2 Äpfeln das Kernhaus und schneiden ihn anschließend in kleine Stücke. Füllen Sie die Apfelstücke je zur Hälfte in zwei feuerfeste Schalen und tropfen etwas Zitrone darüber.
Für die Streusel nehmen Sie etwa 30g Butter, 30g Mehl und 1 EL Zucker, vermischen alles, würzen mit etwas Zimt und geben die Streusel  über die Apfelstücke.
Nun backen Sie den Crumble in dem auf 190 Grad vorgeheizten Backofen ca 10-15 min. bis die Streusel goldgelb sind.

Wenn Sie mögen, können Sie noch etwas „Sahne“ darübergeben und fertig ist der Sonntagsnachmittagsnack. Ich habe dafür Sojaquisine mit etwas Vanillezucker verrührt.

Schmeckt herrlich cremig und nussig.
Guten Appetit!