Wer braucht soviel Zucker?

LeseeckeUm es kurz zu machen, niemand. Im Durchschnitt essen wir in Deutschland etwa 35 kg Zucker im Jahr. Süßigkeiten tragen einen wesentlichen Teil dazu bei aber auch versteckter Zucker in verarbeiteten Lebensmitteln kommt in großen Mengen in unseren Körper. Der meiste Zucker steckt dabei in den Produkten, wo Du es am wenigsten vermutest. Hättest Du z. B. die Wahl zwischen Ketchup und Cola, wo ist Deiner Meinung nach mehr Zucker drin? Die meisten würden sich für die Cola entscheiden…

Unten im Video kannst Du die Details sehen.

Jetzt könnten Kritiker natürlich sagen, das ist alles gar nicht so schlimm, denn der Mensch braucht ja Zucker. Ja wir brauchen Zucker. Der beste Zucker ist der, der in Obst und Gemüse vorkommt und in seiner natürlichen Verbindung zu Mineralstoffen steht.

Ich habe hier ein kurzes Video für Dich, das die wesentlichen Fakten in Sachen Zucker erklärt. Volksdroge Zucker.

Wenn Dich das Thema Zucker interessiert, gibt es hier in Kürze eine interessante Aktion.

Bleib gesund.
Deine Sabine Güntsche

Erdbeermarmelade

Zutaten

Marmelade
450 g frische reife Erdbeeren
1 Tüte Konfiture von Biovegan (Bioladen)
2 EL Zitrone
ca. 70 g Xylitol (Birkenzucker)
einige Tropfen flüssiges Stevia (nach Bedarf)

Zubereitung

  • Die Erdbeeren putzen, waschen und kleinscheiden.
  • Erdbeeren in einen Topf geben, mit dem Zitronensaft mischen und den Inhalt der Konfituratüte mit einem Schneebesen unterrühren.
  • Die Erdbeermischung auf kleiner Flamme langsam unter Rühren erhitzen.
  • Wenn die Masse beginnt zu gelieren, den Topf vom Herd nehmen und die Marmelade in zuvor mit heißem Wasser ausgespülte Schraubgläser füllen.
  • Die Deckel verschließen und die Gläer für ca. 10 Minuten auf den Kopf stellen.

Besonderheiten

Diese Marmelade ist vegan und schmeckt auch ohne den üblichen Einmachzucker sehr lecker.
Konfitura von Biovegan bekommst Du im Bioladen, es ist frei von Gelatine. Als Geliermittel wird hier Pektin verwendet.

Erdbeerhunger unterstützt die Entgiftung

erdbeereErdbeeren sind nicht nur lecker sondern auch sehr gesund. Botanisch gesehen ist sie jedoch ein Rosengewächs, das bereits in der Steinzeit eine wesentliche Rolle in der menschlichen Ernährung gespielt hat. Die eigentliche Frucht ist nicht die Erdbeere selbst, sondern die kleinen gelben Samen auf der Oberfläche. Die heute bekannte Gartenerdbeere entwickelte sich erst durch die Einführung amerikanischer Sorten im 18. Jahrhundert.

Am gesündesten sind Erdbeeren, wenn sie reif geerntet wurden und roh verzehrt werden. Die Erdbeere sollte beim Kauf fest sein und eine leuchtend rote Farbe haben. Nur in diesem Zustand stehen die wertvollen Inhaltsstoffe uneingeschränkt zur Verfügung. Abgesehen davon enthalten die leckeren Früchtchen gerade mal 32 kcal und 5,5 g Kohlenhydrate und sind damit kalorienarmes Naschwerk. Das gilt natürlich nur, wenn Du sie ohne Zucker und Schlagsahne verzehrst.

Was macht die Erdbeere zur Nährstoffbombe?

Neben Kalzium, Magnesium und B-Vitaminen enthält die Frucht viele wichtige Nährstoffe. Ich werde in den folgenden Zeilen die wichtigsten aufzählen und die Vorteile für Deine Weiterlesen

Kann man aus Milch ein Schnitzel machen?

MilchschnitzelWie soll das gehen, fragst Du Dich wahrscheinlich. Wie kriegt man flüssige Milch dazu, auszusehen wie ein Schnitzel? Ganz einfach, man mischt Milch mit einem Haufen Chemie und fertig ist das Schnitzel.

Noch vor einigen Monaten habe ich wirklich geglaubt, daß es Alternativen zu Fleisch gibt, die aber rein pflanzlich sind. Das kam so: Ich wollte aus gesundheitlichen Gründen weniger Fleisch essen und habe nach einem Ersatz Ausschau gehalten. Und wenn man etwas sucht, begegnet einem so allerhand. Ganz zu Beginn habe ich Produkte aus Soja gekauft, die auch ganz gut schmeckten. Bis meine Familie gesagt hat, warum soll ich ein Produkt kaufen, daß aussieht wie ein Würstchen aber keins ist. Viele Sojaprodukte  werden in einer Form hergestellt, daß sie Fleischprodukten ähnlich sind. Alternativ dazu gibt es auch „Würstchen“ die auf Weizenbasis hergestellt werden. Diese Produkte sind nicht ganz unproblematisch, denn viele Menschen reagieren allergisch auf Weizen oder auch Soja. Ich habe diese Alternativen probiert und festgestellt, daß ich sie nicht gut vertragen kann. Aus diesem Grund esse ich heute nicht mehr diese Alternativen sondern ab und zu ein Stück Fleisch.

Aus heutiger Sicht würde ich das auch niemandem mehr empfehlen weil ich sowohl Weizen als auch Soja für bedenklich halte. Ich selbst esse so gut wie keinen Weizen mehr und Sojaprodukte habe ich ganz von meinem Speisezettel gestrichen. Ich werde in späteren Artikeln genauer darauf eingehen.

Kommen wir zurück zum „Milchschnitzel“. Das Bild auf der Packung suggeriert: „Ich bin ein Schnitzel“. Daneben ist ein beschrifteter Klecks auf dem steht: „Aus Milch“. Spätestens hier müßte jeder normaldenkende Mensch aufmerksam werden und sich die Frage stellen: „Was machen die mit der Milch, daß sie aussieht wie ein Schnitzel?“

Ich habe wie immer die Verpackung gelesen und kann Euch nur davor warnen, ein solches Produkt zu kaufen. Ich habe noch nie so viele Zusatzstoffe in einem einizigen Produkt gesehen. Dieses „Milchschnitzel“ ist eine Ansammlung von Stabilisatoren, Konzentraten, Verdickungsmitteln, Aromen, Stärke, Zucker….
Ach so, auf der Packung steht auch noch etwas von Milch. Für mich ist das der reinste Wahnsinn, etwas derartiges überhaupt als Lebensmittel anzubieten.

Ich kann Dich an dieser Stelle nur zum wiederholten Mal dazu anregen, übernimm die Verantwortung für Deine Gesundheit und lies die Verpackung, bevor Du ein Produkt kaufst. Als Faustregel kannst Du Dir merken: Je kürzer die Zutatenliste, desto besser das Produkt.

Mein Fazit: Selbst das schlechteste Fleisch ist besser als derartige Alternativprodukte. Nimm lieber ab und zu ein Stück Fleisch  und laß die Alternativen im Regal liegen.

Bleib gesund
Deine Sabine Güntsche