3 gute Gründe, Kaffee zu trinken

KaffeebohnenDas Getränk aus der braunen Bohne ist besser als sein Ruf vermuten läßt. Über viele Jahrzehnte hinweg halten sich die Bedenken hartnäckig. Kein Wunder, denn die sogenannten Experten verbreiten täglich eine andere Wahrheit. Was davon stimmt, kannst Du nur selbst herausfinden. Ja, Du hast richtig gehört. Jeder reagiert anders auf Kaffee und schon aus diesem Grund kann es keine allgemeingültige Lösung geben.

Ich selbst liebe es, einen guten Kaffee zu genießen, deshalb möchte ich über die Vorbehalte und auch die Vorteile berichten. Gleich an erster Stelle, der wohl bekannteste Vorbehalt:

1. Kaffe entzieht dem Körper Wasser. Sicher ist Dir schon aufgefallen, daß Du einmal öfter zur Toilette mußt, nachdem Du Kaffee getrunken hast. Nun, das ist wahr, hat aber nichts damit zu tun, daß dem Körper irgendetwas entzogen wird sondern eher damit, daß Kaffee den Stoffwechsel anregt und die Flüssigkeit einfach schneller in der Blase ankommt. Dennoch empfehle ich, den täglichen Kaffeekonsum nicht in die Flüssigkeitsmenge einzurechnen, denn Wasser ist Wasser und kann durch nichts ersetzt werden.

2. Kaffee macht süchtig. Ich weiß nicht, wie es Dir geht. Ich bekomme ziehmlich bald Kopfschmerzen, wenn ich nicht wenigstens 1 Tasse Kaffee am Tag trinke. Doch ich kann Dich beruhigen, süchtig in dem Sinn macht Kaffee nicht. Ja, es ist eine Frage der Gewohnheit. Wenn wir regelmäßig Kaffee trinken, gewöhnen wir uns an das Koffein und den damit verbundenen anregenden Effekt. Deshalb vermissen wir ihn recht bald.

Ein weiterer positiver Nebeneffekt ist die Anregung der Durchblutung. Auch unser Gehirn profitiert davon und dankt den Kaffeegenuß mit erhöhter Reaktionsfähigkeit.

3. Koffein ist gesundheitsschädlich. Nun, wenn Du literweise Kaffee trinkst, sicher irgendwann. Es hängt jedoch von der Zubereitungsart ab, wieviel Koffein eine Tasse tatsächlich enthält. Entscheidest Du Dich für einen Espresso, kommt vergleichsweise wenig Koffein in die Tasse. Das liegt daran, daß das Wasser nur für eine kurze Zeit mit dem Kaffee in Kontakt kommt. Durch den hohen Druck bei der Zubereitung werden die Fettstoffe des Kaffees gleichmäßig im Wasser verteilt und sorgen so dafür, daß ein Espresse zwar kräftig aber nicht bitter schmeckt. Bei einem normalen Filterkaffee hast Du sehr viel mehr Koffein dabei, denn das Wasser braucht ja seine Zeit, um durchzulaufen.

Also, wenn die tägliche Dosis Koffein 5g nicht übersteigt (das sind etwa 50 Tassen Espresso) besteht keine gesundheitliche Gefahr.

Sollte also Kaffee Dein Lieblingsgetränk sein, so genieße ihn einfach.

Wichtig: Das weiter oben erwähnte Wasser für die Flüssigkeitsmenge am Tag sollte natürlich auf keinen Fall fehlen. Auch Limonaden und Energydrinks enthalten Koffein, das solltest Du bedenken.

Laß Dir Deinen Kaffee schmecken.

Deine Sabine Güntsche

Rot oder Schwarz?

BrombeerenWas letzten Monat noch rot war, ist in diesem Monat Schwarz. Genau, die Beeren. Erdbeeren und Brombeeren um genau zu sein. Sommerzeit ist Beerenzeit! In diesen und den kommenden Wochen gibt es soviele Beeren, daß man sich gar nicht entscheiden kann, welche man zuerst essen möchte. Egal, ob süß oder sauer, rot oder blau – Beeren sind sehr beliebt und außerdem gesund. Beeren enthalten, genauso wie anderes Obst und Gemüse auch, sekundäre Pflanzenstoffe. Das sind die Stoffe, die der Frucht die Farbe geben, vor Sonneneinstrahlung schützen oder dafür sorgen, daß bestimmte Insekten angelockt werden, die zur Vermehrung dienen usw. Diese Stoffe helfen nicht nur der Pflanze und ihren Früchten sondern auch den Menschen. Bei den Beeren und auch vielen anderen höhreren Pflanzen sind das z. B. Anthocyane. Anthocyane schützen die Pflanze von UV-Strahlen und verhindern so Schäden an an der DNA. Sie können auch Freie Radikale binden, die durch Oxidation entstehen.

In diesem Zusammenhang sind noch Flavonoide, Carotinoide und Isoflavone zu nennen. Davon hast Du bestimmt schon gehört. Das alles sind Pflanzenbegleitstoffe, die Obst und Gemüse so wertvoll machen. Aus diesem Grund ist es notwendig auf jeden Fall so viel wie möglich davon zu essen und auch so frisch wie möglich einzukaufen.

Was bedeutet das jetzt für uns Menschen? Kurz und einfach ausgedrückt: Ißt Du viele Beeren und anderes Obst und Gemüse kannst Du damit Deinen Körper und Deine Zellen vor UV-Strahlung und Oxidation schützen. Natürlich ersetzt das nicht den Lichtschutzfaktor in der Sonnencreme aber beides ist eine gute Kombination z. B für Schutz vor Hautkrebs. Pflanzenbegleitstoffe übernehmen auch viele andere Aufgaben in Deinem Körper. Manche wirken entzündungshemmend und andere sind wertvolle Ballaststoffe für Deinen Darm. Hierzu kannst Du auch diesen Artikel lesen.

Laß Dir die Beeren schmecken.
Deine Sabine Güntsche

Raus aus der Zuckerfalle

Zucker auf einer WaageHast Du irgendwann mal darüber nachgedacht, wieviel Zucker Du an einem normalen Tag zu Dir nimmst? Egal, wieviel es ist, es ist zuviel. Warum das so ist? Nun, das wollte ich auch mal wissen und bin losgegangen und habe mal nachgesehen, wieviel Zucker die einzelnen Produkte so enthalten. Ich habe unglaubliches herausgefunden.

Zunächst ein paar allgemeine Informationen. Die WHO empfiehlt, ca 10% der Kalorien aus Zucker aufzunehmen. Das sind je nach Körpergewicht zwischen 20 und 40 g am Tag. In Würfelzucker ausgedrückt sind das 12 Stücken und das ist nicht wirklich viel, denn bereits eine halbe Flasche Cola enthält diese Menge oder ein Schokoriegel. Jetzt geh mal in Gedanken Deinen Tagesablauf durch und suche nach Produkten in Deinen Mahlzeiten, die keinen Zucker enthalten. Also ich meine jetzt nicht das leckere Obst, das es jetzt im Sommer überall gibt…

Ich will jetzt keinem etwas nachsagen aber bei den meisten sieht der Tag so aus: Morgens zum Frühstück gibt's vielleicht Müsli, denn mach möchte den Tag ja ernergievoll und gesund starten. Vielleicht ißt Du auch einen Joghurt oder ein Brot mit Wurst belegt? Dazu einen Kaffee oder Cappuccino. Mittags geht es dann in die Kantine. Bis vor ein paar Jahren habe ich auch in einer Kantine Mittag gegessen. Wenn ich so auf die Teller der anderen geschaut habe, war da oftmals ein Fertigmenü aus dem Supermarkt zu sehen. Keine Frage, die können auch lecker sein…  Nachmittags dann für den kleinen Hunger zwischendurch ein Schokoriegel oder ein Stück Kuchen, vielleicht Kekse oder Schokolade?  Am Abend ist der Hunger dann so groß, daß die meisten erstmal kochen und anschließend kommen dann die Süßigkeiten auf den Tisch. Summa Summarum sind das dann 40g Zuckersurprise?

Leider haben wir bei dieser Zusammenstellung das Maß weit überschritten, denn vielen Lebensmitteln sieht man den Zucker nicht an. Müsli zum Beispiel. Ein fertiges Müsli enthält soviel Zucker und Zusatzstoffe, daß es die "paar" gesunden Haferflocken nicht rausreißen. Auch Fertigmenüs enthalten mehr Zucker als erwartet, weil Zucker in dem Fall auch als Konservierungsstoff eingesetzt wird. Ißt Du dann noch Schokolade oder machst Zucker in Deinen Cappuccino sind die 40g natürlich überschritten und auf Dauer kann das erhebliche gesundheitliche Folgen haben. So weit so gut!

Wahrscheinlich wirst Du jetzt sagen, das ist alles nichts neues. Natürlich nicht. Neu ist nur, daß es jetzt endlich eine Alternative gibt – Stevia. Stevia ist seit ende 2011 in der EU zugelassen und Du kannst es in Bioläden, Reformhäusern und gut sortierten Supermärkten kaufen. Ich habe bereits mehrere Artikel zu diesem Thema veröffentlicht.

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Du kannst Stevia für fast alles verwenden. Nur beim Backen gibt es einige Einschränkungen. In meinen Buchempfehlungen habe ich Dir ein gutes Backbuch mit Stevia hinzugefügt. Nun ist Stevia sicher kein Allheilmittel und nicht jeder Hersteller wird Zucker durch Stevia ersetzen, denn das ist wie immer eine Kostenfrage. Es sind bereits einige Produkte in dieser Hinsicht auf dem Markt aber es wird sicher noch eine ganze Zeit lang dauern, bis in dieser Richtung etwas entscheidendes passiert.

Fakt ist, bis dahin wird weiter sehr viel Zucker in den Lebensmitteln anzutreffen sein und es gibt nur eine wirklich gute Lösung dafür. Diese Lösung besteht in der Reduzierung dieser Lebensmittel. Im Klartext bedeutet das für Dich, daß Du vor allem den Konsum von süßen Milch- u. Joghurtgetränken, Eistee, Limonade und Fruchtsäften stark reduzierst. Trinke stattdessen lieber ein schönes frisches Wasser mit Zitrone und Dein Körper wird es Dir danken.

Ein gutes Frühstücksmüsli kannst Du Dir auch selbst zusammenstellen aus Hafer- oder Dinkelflocken, Nüssen und Trockenfrüchten. Wenn Du in Deiner Mittagspause auf Kantinen- oder Imbissessen angewiesen bist dann wähle Dein Essen sehr sorgfältig aus. In den meisten Kantinen kann man seine Mahlzeit auch selbst zusammenstellen und die "üblichen Verdächtigen" so von seinem Teller fernhalten. Auf deutsch heißt das, mach einen großen Bogen um Kartoffelbrei (er kommt meistens aus der Tüte) nimm lieber gekochte Kartoffeln als Beilage. Auch bei Soßen und Salatdressings solltest besonders aufpassen. Die meisten verwenden aus Zeitgründen Tütensoßen und Salatsoßen aus industriellen Großpackungen. Beim Salat kannst Du sehr gut mit Olivenöl und Balsamico auskommen.

Wenn Du zu Hause kochst, dann kaufe Deine Lebensmittel so frisch wie möglich ein. Aus frischem Gemüse, Reis (Kartoffeln) und etwas Hühnerfleisch kannst Du sehr gut ein nahrhaftes Essen zaubern, und schnell geht es auch.

Ich hoffe, ich konnte Dir einige nützliche Tips mit auf den Weg geben.

Bleib gesund
Deine Sabine Güntsche

Alles Bio, oder was?

DieLobetaler Biojoghurtse Frage habe ich mir gestellt, als ich das erste Mal in der Molkerei in Biesenthal war. Hinten Molkerei, vorn Milchladen… Hinten werden die Produkte hergestellt, die vorn im Laden verkauft werden. Hier ist nicht nur das Konzept rund sondern auch der Geschmack der Produkte. Der Erdbeerjoghurt zum Beispiel. Aus verschiedenen Gründen habe ich mir angewöhnt, die Zutatenliste eines Produktes zu lesen, bevor ich es kaufe. So auch in diesem Fall. Die Liste war kurz, sehr kurz. Joghurt mild 1,5%, Erdbeeren, Rohrzucker, Verdickungsmittel: Apfelpektin. Nur natürliche Inhaltsstoffe, keine Aromen – sondern echte Erdbeeren. Ja, der Geschmack ist ganz anders. Da mußt Du Dich etwas umstellen. Auch was die Haltbarkeit angeht. Ein konventioneller Joghurt hält sich schonmal ein paar Monate. Auch wenn das Datum schon lange abgelaufen ist, kannst Du ihn immer noch essen. Bei dem Lobetaler Bio-Joghurt, das ist der Name des wohlschmeckenden Produktes, ist die Haltbarkeit auf max. 4 Wochen begrenzt. Doch die Umstellung fällt mir gar nicht schwer, wenn ich weiß was genau drin ist.

Sollte Dir der Weg nach Biesenthal zu weit sein, kannst Du die Lobetaler-Bio-Produkte auch in verschiedenen Berliner Biomärkten kaufen. Ach, und bevor ich es vergesse, auch der Becher ist etwas besonderes. Er besteht aus einem Kreide-Kunststoffgemisch, ist so besser recyclebar und spart bis zu 50% Kunststoff.

Ich finde, das ist ein sehr gutes Konzept. Man sieht gleich, daß sich hier jemand Gedanken gemacht hat, bevor er etwas tut. Was denkt Ihr? Hier könnt Ihr noch mehr Infos bekommen.

Bleibt Gesund.
Deine Sabine Güntsche