Mein Geheimrezept gegen Erkältungen

Nun ist er da, der Winter. Kalte Außentemperaturen und trockene Heizungsluft bedeuten Streß für unsere Nasenschleimhaut und machen sie empfänglich für Viren und Bakterien.  Um dem wirksam vorzubeugen, verwende ich Ingwer.

Ingwer stammt aus dem asiatischen Raum und wird dort neben der Verwendung im Essen auch gegen Fieber, Entzündungen und Erkältungskrankheiten eingesetzt.

Die Wurzel kann sowohl vorbeugend zur Stabilisierung des Immunsystems eingenommen werden und die ätherischen Öle wirken während einer Erkältung entzündungshemmend und keimtötend. Am besten wirkt Ingwertee, der  aus frischer Wurzel hergestellt wird. Ich nehme dazu ein etwa daumengroßes Stück, entferne die Schale und schneide es in kleine Stücke. Anschließend übergieße ich den Ingwer in einer Tasse mit heißem Wasser und lasse alles ca. 10 min stehen. Jetzt ist der Tee schon trinkfertig. Falls Du ihn pur nicht magst, kannst Du ihn mit anderen Kräutertess mischen oder einen Löffel Honig dazugeben. Beides beeinträchtigt allerdings die Wirkung der Gingerole, das sind die Scharfstoffe oder ätherischen Öle. Deshalb trinke ich ihn pur. Bei Halsschmerzen merkst Du sofort die wohltuende Wirkung im Hals.

Frische Ingwerwurzel bekommst Du in jedem Supermarkt in der Obst- u. Gemüseabteilung. Achte darauf, daß die Knollen fest und prall sind!

Übrigens: Ingwer hilft auch gegen Reise- bzw. Seekrankheit und rheumatische Gelenkbeschwerden. Dafür kannst Du auf einen Ingwerextrakt aus der Apotheke zurückgreifen. Ingwerextrakt ist auch als Kapseln zur Nahrungsergänzung erhältlich.

Bleib gesund.
Deine Sabine Güntsche

Hast Du gute Vorsätze für 2013?

FrüchteauswahlDas Neue Jahr ist erst wenige Tage alt und jeder von Euch hat sich wahrscheinlich irgendetwas vorgenommen. Vielleicht hast Du Dir vorgenommen, in diesem Jahr besser auf Deine Gesundheit zu achten oder mehr Sport zu machen. Das sind Dinge, die sich die meisten jedes Jahr erneut vornehmen um dann am Ende festzustellen, daß man die ersten Tage und Wochen des Jahres alles gut eingehalten hat und dann setzt man mal einen Tag aus oder auch zwei, weil man denkt, so schlimm kann es ja nicht sein. Aus zwei Tagen wird dann schnell eine Woche und danach ein Monat und dann ist alles vergessen.

Glaube mir, ich kenne das alles. Bei mir war es ganz genauso.   Auch ich nehme mir jedes Jahr vor, verschiedene Dinge besser zu machen. In diesem Jahr zum Beispiel habe ich mir vorgenommen, mehr Sport zu treiben. Ich habe auch gleich damit angefangen, das umzusetzen. Ich bin nach Madeira geflogen, um eine Woche die regionale Küche mit Fisch und Gemüse zu genießen und um zu schwimmen. So weit der Plan. Vor Ort angekommen mußte ich wiedereinmal feststellen, daß es hier zwar viele leckere Obst- und Gemüsesorten gibt und auch spezielle Fischarten, die man woanders gar nicht bekommt, aber daß es im Hotel nichts von alledem gibt. Zum Frühstück jeden Tag das gleiche Angebot und abends dann Buffet mit allem Möglichen. Nur leider muß man sich tagsüber in der Umgebung ein Restaurant oder einen Markt suchen, wo man die leckeren regionalen Produkte genießen kann.

Ich für mich weiß, was ich am Buffet essen kann und was ich lieber weglasse, wenn ich meine Vorsätze in die Tat umsetzen möchte. Doch ich kann mir gut vorstellen, daß manchen das sehr schwer fällt.

Das mit dem Sport habe ich ganz gut hinbekommen, denn auch im Januar kann man auf Madeira im Meer schwimmen.

Auch bei mir hat es einige Zeit gedauert, bis ich einen guten Plan für die Umsetzung hatte. Ich habe meine Erkenntnisse zusammengefaßt und werde Dir hier in Kürze einige Tools und Hilfsmittel vorstellen, mit denen auch Du Dein Ziel erreichen kannst.  Laß Dich überraschen…

Das Bild oben zeigt Dir eine Auswahl einheimischer Früchte, hmm… lecker

Bleib gesund und schau bald wieder vorbei.
Deine Sabine Güntsche

Zucker macht alt,

Zucker auf einer Waagedas ist das Ergebnis mehrerer Studien. Wie kann das sein, wo er doch so herrlich süß schmeckt?

Heute gibt es viele unterschiedliche Meinungen. Die einen sagen, man soll sich fettarm ernähren, die anderen sagen, wir sollen mehr Kohlenhydrate und weniger Eiweiß essen und wieder andere sind der Ansicht, daß fünf Portionen Obst und Gemüse am Tag ausreichend sind, um mit allen Vitaminen und Mineralstoffen versorgt zu sein. Wenn man sich ausführlicher mit dem Thema beschäftigt, erfährt man, daß genau das Gegenteil davon vielen körperlichen Beschwerden Abhilfe schaffen kann. Im Klartext heißt das, es ist von Vorteil, eine eiweißreiche und kohlenhydratarme Ernährung zu bevorzugen.

Viele von uns sind seit der Kindheit an eine kohlehydratreiche Ernährungsweise gewöhnt. Viel Brot, Nudeln und Reis standen auf dem Speiseplan. Als Kinder haben wir Nudeln geliebt und hätten am liebsten täglich welche gegessen.  Es war normal, daß wir zur Suppe ein Stück Brot genommen haben. Bei mir war es ganz genauso. Wenn ich heute meine Familie besuche, ist es dort auch heute noch so. Selbst Restaurants und Kantinen haben diese Ernährungsweise übernommen. In italienischen Restaurants ist es besonders ausgeprägt, Du bekommt zu jeder Mahlzeit, egal ob Suppe, Fleisch oder Pasta, einen Korb mit Brot. Die Hauptgerichte enthalten aber bereits ein Vielfaches der Menge an Kohlenhydraten, die Du am Tag wirklich brauchst. Das führt in vielen Fällen zu Übergewicht, denn diese Lebensmittel lassen Deinen Blutzuckerspiegel in rasantem Tempo ansteigen und auch wieder abfallen. Das Ergebnis: Du hast schnell wieder Hunger und ißt noch mehr von diesen Lebensmitteln – ein Kreislauf ohne Ende.

Auch der Zucker gehört zu den Kohlenhydraten und über die Auswirkungen habe ich bereits in anderen Artikeln berichtet, Du kannst sie hier nachlesen. Rotkohl mit 2 Stück Zucker und Was haben Sekt und Rotkohl gemeinsam?

Zuviel Zucker verursacht eine Verhärtung des Gewebes in der Haut, man sagt auch Glykierung (Verzuckerung) dazu. Auf diese Art verliert die Haut an Elastizität und Falten werden sichtbar. Der Verzehr von Zucker sorgt auch wieder für den Anstieg des Blutzuckerspiegels und löst Entzündungen aus. Das kann auf Dauer zu einer Schwächung des Immunsystems und weiteren Folgeerkrankungen z. B. im rhaumatischen Bereich führen.

Was kannst Du jetzt tun?

Du kannst es ganz einfach ausprobieren indem Du im ersten Schritt darauf achtest, alles zusätzliche Brot z. B. in der Kantine, im Restaurant und auch am Imbiß wegläßt. Keine Sorge, Du wirst trotzdem satt sein nach dem Essen. Im zweiten Schritt geht es darum, genau darauf zu achten, was für ein Brot Du ißt. Vermeide unbedingt Weißbrot und nimm lieber ein Vollkornbrot. Bedenke dabei auch, daß viele Brote nur „dunkel“ aussehen, weil sie Malz enthalten und in Wirklichkeit aber helle Brote sind. Es gibt heute bei vielen Bäckern (auch im Supermarkt) Roggenmischbrote oder auch „Dinkelbrote“ (die sind zwar nicht aus reinem Dinkel aber immerhin besser als irgendein „Mischbrot“). Ja, es ist mit etwas Aufwand verbunden, aber denke immer daran, Du tust es für Deine Gesundheit.

Wenn Du das mal eine Woche (besser sind zwei) durchhälst, wirst Du Dich besser fühlen. Ich habe es probiert und bemerkte schon nach wenigen Tagen, daß ich weniger Heißhunger zwischen den Mahlzeiten hatte, daß ich mich „leichter“ fühlte und bis dahin immer wiederkehrende körperliche Mißempfindungen nun gar nicht mehr wahrnehmen konnte. Du siehst also, es lohnt sich, egal welche Beschwerden Du hast.

Du siehst also, es ist mit einfachen Mitteln möglich, eine gesunde und glatte Haut zu bewahren. Übrigens, ich weiß nicht, ob das auch rückwärts funktioniert. Falls die ersten Fältchen schon sichtbar sind, werden sie dadurch wahrscheinlich nicht so einfach wieder verschwinden…

Bleib gesund
Deine Sabine Güntsche

Ist Frühstück gesund?

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Warum erzähle ich Dir das? Ganz einfach, anhand von Studien hat man inzwischen herausgefunden, daß Kinder, die morgens frühstücken, wesentlich seltener übergewichtig sind als diejenigen, die nicht frühstücken. Vielleicht kennst Du ja den Spruch: "Iß morgens wie ein Kaiser, mittags wie ein König und abends wie ein Bettelmann." Darin steckt sehr viel Wahres. Soll heißen, morgens und mittags kannst Du ausgiebig und reichhaltig essen. Zum Nachmittag und Abend hin solltest Du nur wenig und leichte Kost zu Dir nehmen.

Aber was ist nun der Vorteil von dieser Ernährungsweise? Nun, am Morgen muß der Stoffwechsel aktiviert werden. Deshalb empfiehlt es sich zum Beispiel,  mit Eiweiß zu starten. Eiweißhaltige Nahrungsmittel kurbeln den Stoffwechsel an und sorgen so dafür, daß Du am Vormittag fit bist und auch ein paar Stunden satt bist. Manche Menschen berichten, daß sie am Morgen ein Brötchen mit Marmelade essen und nach spätestens nach einer Stunde wieder hungrig sind. Das liegt daran, daß Kohlenhydrate den Blutzuckerspiegel stärker ansteigen lassen als eiweißhaltige Produkte. Eiweiß braucht wesentlich länger zur Verdauung als kohlenhydratreiche Lebensmittel wie Brot oder Brötchen.

Am Mittag kannst Du dann schon mal etwas reichhaltiges essen. Wenn Du ein Salatfan bist, ist mittags genau die richtige Zeit dafür. Doch Vorsicht vor dem "Mittagsloch". Fällt das Mittagessen allzu üppig aus, ist der Abfall der Leistungskurve ca. 1-2 Stunden nach dem Essen kaum aufzuhalten. All Deine Energie wird jetzt für die Verdauung des Essens verbraucht und fürs Gehirn bleibt nicht mehr viel übrig.

Mein Tipp: Beginne Deinen Tag mit einem Frühstück und Du kannst langfristig gesehen Übergewicht vorbeugen und auch Deinen Stoffwechsel in Bewegung halten.

Bleib gesund
Deine Sabine Güntsche