Wo gibt’s denn so was?

Restaurant ScoomNachdem ich Euch in den vergangenen Tagen immer wieder Dinge gezeigt habe, die Ihr besser weglassen solltet, möchte ich heute von einem positiven Beispiel berichten.

Geht es Dir auch manchmal so: Du bist unterwegs, Du hast Hunger und suchst nach einem Laden, wo Du halbwegs vernünftig essen kannst und das ganze zu einem guten Preis. Nun, Du könntest zu Mc Donalds gehen oder in die nächste Bäckerei, schließlich sind die an jeder 2. Ecke. Aber es ist gar nicht so einfach, aus dem vielfältigen Angebot das geringste Übel auszuwählen.

Mir ist es bis jetzt auch sehr schwer gefallen, das richtige zu finden. Doch ich habe einen Imbiss gefunden, bei dem Du bedenkenlos alles essen kannst. Es ist unglaublich, was es dort für eine Auswahl gibt. Du kannst wählen zwischen verschiedenen Sorten belegten Brötchen. Helle und dunkle, mit Käse oder Salami, belegte Laugenstangen uvm. Wenn Du es frisch willst, gibt es Salate von einfach gemischt in klein und auch groß bis hin zu einem Salat mit Falafelbällchen. Es gibt Nudelsalat und auch Couscoussalat und nicht zu vergessen, der Obstsalat. Wenn Du es eilig hast, kannst Du auch ein lecker belegtes Brot in der Dreieckspackung kaufen. Ich weiß nicht, wieviele Sorten angeboten werden, ich weiß nur, sie sind alle lecker und es gibt Kreationen, die ich bisher noch nirgendwo gesehen habe. Nicht zu vergessen die süßen Sachen. Es gibt verschiedene Sorten Muffins und Streuseltaler und, das beste kommt zum Schluß: Kaffee! Beim ersten mal war ich skeptisch, denn es handelt sich laut Schild um einen fair gehandelten Biokaffee.

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Ein Wolf im Schafspelz

ZusatzstoffeHeute wollte ich es genau wissen. Ich war im Supermarkt und habe gleich mal die Gelegenheit genutzt, einige Zutatenlisten von Fertiggerichten zu lesen.  Dabei ist mir aufgefallen, daß es inzwischen einige Hersteller gibt, die damit werben, keine Geschmackverstärker zu verwenden. Ich las die Zutatenliste auf der Rückseite und fand u. a. auch Hefeextrakt. Da ich mich schon vor längerer Zeit darüber informiert hatte, wußte ich, daß dieser Stoff lt. Gesetz als natürliche Zutat gilt und so wie ein Wolf im Schafspelz daherkommt. Denn in Wirklichkeit verbirgt sich dahinter der Geschmackverstärker Glutamat. Das Gesetzt erlaubt, trotzdem den Zusatz „ohne Geschmackverstärker“ auf die Tüte zu drucken…
Und hier wird er Wolf noch dicker – Hefeextrakt kann auch für Bioprodukte verwendet werden.

Das ist noch nicht alles. Ich habe mir auch mal einige Verpackungen  von Fertigmüsli, Tütensuppen, Brotbackmischungen, Pulvercappucinos (Kakaogetränke), Mayonnaiseprodukten, Ketchup, und Mayonnaisesalaten angesehen. Das sind die, die mir am stärksten aufgefallen sind. Alle diese Produkte sind voll mit Stabilisatoren, Emulgatoren, Trennmittel, Konservierungsstoffen, Verdickungsmitteln und Geschmackverstärkern. Besonders beliebt ist anscheinend Guarkernmehl, das als Verdickungsmittel verwendet wird. Guarkernmehl wird aus der gifigen Guarbohne gewonnen, der mit aufwändigen Methoden die giftigen Bestandteile entzogen werden. Dennoch bleiben giftige Rückstände im Endprodukt und es wurde als gesundheitlich bedenklich eingestuft. Interessant finde ich in diesem Zusammenhang, daß man in Bioläden dieses Produkt als Bindemittel kaufen kann, unglaublich…

Außerdem enthalten viele von den genannten Produkten auch pflanzliches Öl und Zucker.

Apropos Zucker. Ich habe zwei Kakaogetränke miteinander verglichen. Ein klassisches Produkt und eins mit „weniger Zucker“. Der Unterschied in der Zuckermenge betrug gerade mal 1,5g/100g. Das klassische Produkt enthielt zusätzlich noch eine Art Traubenzucker. Aber das nur am Rand.

Ich möchte Dir mit diesem Artikel auf keinen Fall den Appetit verderben. Ich möchte, daß Du aufmerksam bist und Deinem Körper gegenüber Verantwortung übernimmst. Sicher haben viele von diesen Produkten ihre Daseinsberechtigung. Doch bei aller Bequemlichkeit muß Dir bewußt sein, daß Du die Wahl hast und entscheiden kannst, welche Lebensmittel Du in Zukunft einkaufst. Du allein entscheidest zwischen Gesundheit und Krankheit.

Ss gibt zu diesem Thema noch unendlich viele Aspekte. Doch ich möchte nicht Deine Zeit verschwenden.

Denke immer daran, je frischer ein Produkt ist, desto weniger Zusatzstoffe enthält es. Wenn Du mit dieser Faustregel im Hinterkopf Deinen Einkauf erledigst, kannst Du bereits die am weitesten verbreiteten Gifte von Deinem Körper fernhalten.

Ich wünsche Dir eine gesunde Zeit.
Deine Sabine Güntsche

Am Anfang war das Huhn…

GemüseIm Jahr 1955 gründete Friedrich Jahn in München ein Restaurant, daß Geschichte schreiben sollte. Eines der beliebtesten Gerichte war eine Hühnersuppe mit Nudeln, die seine Frau kochte. Wenig später wurden die Hähnchen dann auch gebraten und gegrillt verkauft und der Grundstein für schnelles und bequemes Essen war gelegt. Dieses Konzept wurde so gut angenommen, daß es 10 Jahre später bereits 174 Restaurants gab. Das war die Geburtsstunde der Schnellrestaurants oder Fastfoodketten, wie man neudeutsch sagen würde. Der Wienerwald, das ist der Name des Restaurants, erfreut sich bis heute weltweit großer Beliebtheit. Andere Konzepte mit unterschiedlichen Produkten folgten nur wenige Jahre danach.

Heute sind diese „Schnellrestaurants“ aus dem Stadtbild nicht mehr wegzudenken und ich kenne niemanden, der nicht irgendwann einmal  diese unkomplizierten Einrichtungen betritt um schnell etwas zu essen… Ich selbst nehme mich da nicht aus.

Grundsätzlich ist nichts dagegen einzuwenden, wenn das die Ausnahme bleibt. Doch mit der immer größeren Auswahl weiterlesen

Kann Spuren von Nüssen enthalten…

schokoladenbergdiese oder ähnliche Angaben findest Du auf verschiedenen Lebensmittelverpackungen und meistens auch auf Schokolade. Mit dieser Angabe weist der Hersteller auf mögliche Spuren im Zusammenhang mit anderen Produkten hin. Besonders für Allergiker ist diese Aufschrift lebensnotwendig. Doch dazu nur am Rande…

Weißt Du, was drin ist?

Die meisten Schokoladensorten enthalten neben Kakaobohnen, Kakaobutter und Zucker noch Aromen und Emulgatoren. Durch die hohen Temperaturen beim Rösten und Schmelzen der Bohnen gehen viele wertvolle Inhaltsstoffe des Kakaos verloren. Die Mengen der einzelnen  Bestandteile variieren im Verhältnis zum Kakaoanteil. Hat eine Schokolade beispielsweise einen Kakaoanteil von 35% ist der Zuckeranteil höher als bei einer mit 70%. Abgesehen davon, dass mehr Kakao besser schmeckt ist solch eine dunkle Schokolade auch für Diabetiker geeignet. Seitdem die meisten Hersteller die Produktion von speziellen Diabetikerprodukten eingestellt haben ist eine Schokolade mit hohem Kakaoanteil auf jeden Fall ein guter Tip.

Doch es geht noch besser. Und das ist für viele von euch wahrscheinlich eine Offenbarung: weiterlesen