Ist Frühstück gesund?

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Warum erzähle ich Dir das? Ganz einfach, anhand von Studien hat man inzwischen herausgefunden, daß Kinder, die morgens frühstücken, wesentlich seltener übergewichtig sind als diejenigen, die nicht frühstücken. Vielleicht kennst Du ja den Spruch: "Iß morgens wie ein Kaiser, mittags wie ein König und abends wie ein Bettelmann." Darin steckt sehr viel Wahres. Soll heißen, morgens und mittags kannst Du ausgiebig und reichhaltig essen. Zum Nachmittag und Abend hin solltest Du nur wenig und leichte Kost zu Dir nehmen.

Aber was ist nun der Vorteil von dieser Ernährungsweise? Nun, am Morgen muß der Stoffwechsel aktiviert werden. Deshalb empfiehlt es sich zum Beispiel,  mit Eiweiß zu starten. Eiweißhaltige Nahrungsmittel kurbeln den Stoffwechsel an und sorgen so dafür, daß Du am Vormittag fit bist und auch ein paar Stunden satt bist. Manche Menschen berichten, daß sie am Morgen ein Brötchen mit Marmelade essen und nach spätestens nach einer Stunde wieder hungrig sind. Das liegt daran, daß Kohlenhydrate den Blutzuckerspiegel stärker ansteigen lassen als eiweißhaltige Produkte. Eiweiß braucht wesentlich länger zur Verdauung als kohlenhydratreiche Lebensmittel wie Brot oder Brötchen.

Am Mittag kannst Du dann schon mal etwas reichhaltiges essen. Wenn Du ein Salatfan bist, ist mittags genau die richtige Zeit dafür. Doch Vorsicht vor dem "Mittagsloch". Fällt das Mittagessen allzu üppig aus, ist der Abfall der Leistungskurve ca. 1-2 Stunden nach dem Essen kaum aufzuhalten. All Deine Energie wird jetzt für die Verdauung des Essens verbraucht und fürs Gehirn bleibt nicht mehr viel übrig.

Mein Tipp: Beginne Deinen Tag mit einem Frühstück und Du kannst langfristig gesehen Übergewicht vorbeugen und auch Deinen Stoffwechsel in Bewegung halten.

Bleib gesund
Deine Sabine Güntsche

Cremige Kürbissuppe

Zutaten

cremige Kürbissuppe

1 kleiner Hokaido-Kürbis
1 kleine Hühnerkeule oder Hühnerunterschenkel
2 Kartoffeln
1 Knoblauchzehe (durchgedrückt)
Salz, Pfeffer
Majoran
etwas Sahne

Zubereitung

  • Kürbis vierteln, entkernen, schälen und in Würfel schneiden
  • Kartoffeln waschen, schälen und ebenfalls würfeln
  • Hühnerfleisch waschen und zusammen mit Kürbis- und Kartoffelwürfeln in einen Topf geben. Soviel Wasser zugeben, bis alles knapp bedeckt ist.
  • Alles zusammen mit Salz würzen und bei mittlerer Hitze aufkochen. Dann auf kleiner Hitze zuende garen, bis das Hühnerfleisch weich ist.
  • Hühnerfleisch herausnehmen, etwas abkühlen lassen und vom Knochen lösen. Den Rest mit einem Pürierstab so lange pürieren, bis keine Stücken mehr drin sind. Bei Bedarf einen Schluck Wasser zugeben.
  • Das abgelöste Hühnerfleisch in sehr feine Streifen schneiden und in die Suppe geben.
  • Den Topf wieder auf den Herd stellen, die Sahne und die Gewürze zugeben, alles umrühren und kurz aufkochen lassen.Bei Bedarf noch nachsalzen
  • Suppe in Schüsseln füllen und mit etwas Brot servieren

Besonderheiten

für 2 Personen
Statt Sahne Soja-Quisine verwenden, geröstete Brotwürfel können anstatt Brot gereicht werden.

 

Vorsicht vor Ernährungsberatungen…

ErnährungspyramideErnährungsberatungen, die von einer gesetztlichen Krankenkasse bezahlt werden, basieren auf völlig veralteten Richtlinien. Warum das so ist, möchte ich hier verdeutlichen.

Die meisten Menschen nehmen eine Ernährungsberatung in Angriff, um etwas an ihrem Gesundheitszustand zu verbessern. Wenn diese dann noch von einer Krankenkasse bezahlt wird, umso besser. Das birgt jedoch zwei wesentliche Gefahren in sich!

Zum einen ist es so, daß die Umsetzung der Ratschläge eines von der KK bezahlten Ernährungsberaters nur sehr schleppend vorangeht. Hier greift eine sehr alte Weisheit: „Was nichts kostet ist auch nichts“. Warum ist das so? Es ist ganz einfach, Dingen, die wir nicht selbst bezahlt haben, geben wir einen viel geringeren Wert als jenen, die wir mit unserem Geld bezahlen müssen. Dabei ist der Betrag, den wir bezahlt haben gleich dem Wert des Gegenstandes oder der Dienstleistung. Doch dieser Ansatz ist falsch. Der tatsächliche Wert einer Sache bemißt sich an dem Vorteil, den wir durch die Nutzung haben oder an dem Ergebnis, wenn wir von einer Dienstleistung (Ernährungsberatung) sprechen. Das ist nicht gleichbedeutend damit, daß kostenlose Informationen nichts wert sind. Ganz im Gegenteil. Ich habe die Erfahrung gemacht, daß gerade kostenlose Inforamtionen sehr viel Mehrwert enthalten können.

Die zweite Gefahr findest Du bei den Richtlinien der DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung). Diese Richtlinien für eine gesunde Ernährung sind so alt, daß sie heute bereits überholt sind. Die Menschen leben heute anders als noch vor 50 Jahren, demzufolge ernähren sie sich auch anders. Das Ausmaß der ernährungsbedingten Krankheiten war zum damaligen Zeitpunkt viel geringer als heute, ganz einfach deshalb, weil viele Krankheiten gar nicht in diese Kategorie eingeordnet wurden. Auch heute ist es leider noch so, daß Dir ein Arzt nicht sagt, daß Du Deine Ernährung ändern mußt um eine Krankheit zu überwinden oder einer anderen vorzubeugen. Diesem Thema wird immer noch nicht die Bedeutung gegeben, die es verdient. So kann es passieren, daß Du bei einer Ernährungsberatung, die von Deiner Krankenkasse gesponsert wird mit der Ernährungspyramide der DGE konfrontiert wirst, deren Basis neben Obst und Gemüse (positiv) aus Getreideprodukten, Teigwaren und Brot besteht. Auch die Mengen an Milch und Milchprodukten sowie Zucker sind als bedenklich einzustufen und fördern eher Übergewicht als gesundes Gleichgewicht.

Hier habe ich einen sehr informativen Artikel zu diesem Thema gefunden, den ich Dir sehr ans Herz legen möchte.

Fazit: Solltest eine Ernährungsberatung in Anspruch nehmen wollen, so informiere Dich vorher bitte sehr genau. In so einem Fall würde ich auf jemanden zurückgreifen, der mir von Personen empohlen wird, die Erfolg hatten.

Bleib gesund.
Deine Sabine Güntsche

3 gute Gründe, Kaffee zu trinken

KaffeebohnenDas Getränk aus der braunen Bohne ist besser als sein Ruf vermuten läßt. Über viele Jahrzehnte hinweg halten sich die Bedenken hartnäckig. Kein Wunder, denn die sogenannten Experten verbreiten täglich eine andere Wahrheit. Was davon stimmt, kannst Du nur selbst herausfinden. Ja, Du hast richtig gehört. Jeder reagiert anders auf Kaffee und schon aus diesem Grund kann es keine allgemeingültige Lösung geben.

Ich selbst liebe es, einen guten Kaffee zu genießen, deshalb möchte ich über die Vorbehalte und auch die Vorteile berichten. Gleich an erster Stelle, der wohl bekannteste Vorbehalt:

1. Kaffe entzieht dem Körper Wasser. Sicher ist Dir schon aufgefallen, daß Du einmal öfter zur Toilette mußt, nachdem Du Kaffee getrunken hast. Nun, das ist wahr, hat aber nichts damit zu tun, daß dem Körper irgendetwas entzogen wird sondern eher damit, daß Kaffee den Stoffwechsel anregt und die Flüssigkeit einfach schneller in der Blase ankommt. Dennoch empfehle ich, den täglichen Kaffeekonsum nicht in die Flüssigkeitsmenge einzurechnen, denn Wasser ist Wasser und kann durch nichts ersetzt werden.

2. Kaffee macht süchtig. Ich weiß nicht, wie es Dir geht. Ich bekomme ziehmlich bald Kopfschmerzen, wenn ich nicht wenigstens 1 Tasse Kaffee am Tag trinke. Doch ich kann Dich beruhigen, süchtig in dem Sinn macht Kaffee nicht. Ja, es ist eine Frage der Gewohnheit. Wenn wir regelmäßig Kaffee trinken, gewöhnen wir uns an das Koffein und den damit verbundenen anregenden Effekt. Deshalb vermissen wir ihn recht bald.

Ein weiterer positiver Nebeneffekt ist die Anregung der Durchblutung. Auch unser Gehirn profitiert davon und dankt den Kaffeegenuß mit erhöhter Reaktionsfähigkeit.

3. Koffein ist gesundheitsschädlich. Nun, wenn Du literweise Kaffee trinkst, sicher irgendwann. Es hängt jedoch von der Zubereitungsart ab, wieviel Koffein eine Tasse tatsächlich enthält. Entscheidest Du Dich für einen Espresso, kommt vergleichsweise wenig Koffein in die Tasse. Das liegt daran, daß das Wasser nur für eine kurze Zeit mit dem Kaffee in Kontakt kommt. Durch den hohen Druck bei der Zubereitung werden die Fettstoffe des Kaffees gleichmäßig im Wasser verteilt und sorgen so dafür, daß ein Espresse zwar kräftig aber nicht bitter schmeckt. Bei einem normalen Filterkaffee hast Du sehr viel mehr Koffein dabei, denn das Wasser braucht ja seine Zeit, um durchzulaufen.

Also, wenn die tägliche Dosis Koffein 5g nicht übersteigt (das sind etwa 50 Tassen Espresso) besteht keine gesundheitliche Gefahr.

Sollte also Kaffee Dein Lieblingsgetränk sein, so genieße ihn einfach.

Wichtig: Das weiter oben erwähnte Wasser für die Flüssigkeitsmenge am Tag sollte natürlich auf keinen Fall fehlen. Auch Limonaden und Energydrinks enthalten Koffein, das solltest Du bedenken.

Laß Dir Deinen Kaffee schmecken.

Deine Sabine Güntsche