Fit und schlank mit Antioxidantien

gemüse_frischErst vor kurzem habe ich hier eine Studie der Techniker Krankenkasse zum Eßverhalten in Deutschland ausgewertet. Aus der Studie geht hervor, daß ein hoher Prozentsatz der Befragten Schwierigkeiten hat, in der Mittagspause gesundes Essen zu bekommen. Stattdessen sind Schnitzel aus dem Toaster und Suppen aus dem Becher auf dem Vormarsch. (Hier kannst Du den Artikel nochmal lesen)  Wen wundert es da noch, daß in Deutschland rund 70 % der Männer und etwa 50% der Frauen übergewichtig sind. All diese Produkte enthalten tonnenweise Zucker und Lebensmittelzusatzstoffe.

Trotzdem wird in einschlägigen Medien weiterhin die Weisheit verbreitet, Zucker sei ein natürliches Produkt und sei absolut lebensnotwendig. Und damit noch nicht genug. Zu allem Überfluß kommt jetzt noch ein Sommerlochfüller. Auf der Grundlage der Nationalen Verzehrstudie ( NVS II) sind die überall beliebten Experten zu dem Schluß gekommen, daß wir in Deutschland mit Nährstoffen überversorgt sind.

Zitat www.medizin-aspekte.de/
„Es zeigte sich, dass obwohl in Deutschland im Allgemeinen ausreichend Nährstoffe über Lebensmittel aufgenommen werden, ein erheblicher Teil der Bevölkerung zu Supplementen greift (fast ein Viertel). Dabei nehmen gerade die Personen Supplemente, die bereits durch eine günstige Lebensmittelauswahl eine gute Nährstoffzufuhr haben. Dadurch steigt die jeweilige Nährstoffzufuhr erheblich, bis hin zu einer Überschreitung der von der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) angegebenen tolerierbaren Tageshöchstmenge.“ (ich werde in einem kommenden Artikel genauer auf diese Studie eingehen)

Achso, Entschuldigung. Das ist wahrscheinlich die Ursache Weiterlesen

Kann man aus Milch ein Schnitzel machen?

MilchschnitzelWie soll das gehen, fragst Du Dich wahrscheinlich. Wie kriegt man flüssige Milch dazu, auszusehen wie ein Schnitzel? Ganz einfach, man mischt Milch mit einem Haufen Chemie und fertig ist das Schnitzel.

Noch vor einigen Monaten habe ich wirklich geglaubt, daß es Alternativen zu Fleisch gibt, die aber rein pflanzlich sind. Das kam so: Ich wollte aus gesundheitlichen Gründen weniger Fleisch essen und habe nach einem Ersatz Ausschau gehalten. Und wenn man etwas sucht, begegnet einem so allerhand. Ganz zu Beginn habe ich Produkte aus Soja gekauft, die auch ganz gut schmeckten. Bis meine Familie gesagt hat, warum soll ich ein Produkt kaufen, daß aussieht wie ein Würstchen aber keins ist. Viele Sojaprodukte  werden in einer Form hergestellt, daß sie Fleischprodukten ähnlich sind. Alternativ dazu gibt es auch „Würstchen“ die auf Weizenbasis hergestellt werden. Diese Produkte sind nicht ganz unproblematisch, denn viele Menschen reagieren allergisch auf Weizen oder auch Soja. Ich habe diese Alternativen probiert und festgestellt, daß ich sie nicht gut vertragen kann. Aus diesem Grund esse ich heute nicht mehr diese Alternativen sondern ab und zu ein Stück Fleisch.

Aus heutiger Sicht würde ich das auch niemandem mehr empfehlen weil ich sowohl Weizen als auch Soja für bedenklich halte. Ich selbst esse so gut wie keinen Weizen mehr und Sojaprodukte habe ich ganz von meinem Speisezettel gestrichen. Ich werde in späteren Artikeln genauer darauf eingehen.

Kommen wir zurück zum „Milchschnitzel“. Das Bild auf der Packung suggeriert: „Ich bin ein Schnitzel“. Daneben ist ein beschrifteter Klecks auf dem steht: „Aus Milch“. Spätestens hier müßte jeder normaldenkende Mensch aufmerksam werden und sich die Frage stellen: „Was machen die mit der Milch, daß sie aussieht wie ein Schnitzel?“

Ich habe wie immer die Verpackung gelesen und kann Euch nur davor warnen, ein solches Produkt zu kaufen. Ich habe noch nie so viele Zusatzstoffe in einem einizigen Produkt gesehen. Dieses „Milchschnitzel“ ist eine Ansammlung von Stabilisatoren, Konzentraten, Verdickungsmitteln, Aromen, Stärke, Zucker….
Ach so, auf der Packung steht auch noch etwas von Milch. Für mich ist das der reinste Wahnsinn, etwas derartiges überhaupt als Lebensmittel anzubieten.

Ich kann Dich an dieser Stelle nur zum wiederholten Mal dazu anregen, übernimm die Verantwortung für Deine Gesundheit und lies die Verpackung, bevor Du ein Produkt kaufst. Als Faustregel kannst Du Dir merken: Je kürzer die Zutatenliste, desto besser das Produkt.

Mein Fazit: Selbst das schlechteste Fleisch ist besser als derartige Alternativprodukte. Nimm lieber ab und zu ein Stück Fleisch  und laß die Alternativen im Regal liegen.

Bleib gesund
Deine Sabine Güntsche

Wie geht das…? Naschen ohne Zucker

Bist Du in den letzten Tagen in einem Supermarkt gewesen? Ist Dir mal aufgefallen, wieviele Regale und Aufsteller es gibt, auf denen zuckerhaltige Getränke, Chips und Kekse stehen? Ich habe mir mal die Mühe gemacht, all diese Regale anzusehen.

Wahrscheinlich denkst Du jetzt „Wer macht denn sowas, das ist mir doch egal, wieviele Chips und Kekse da verkauft werden“ Ich sage Dir, warum ich das getan habe. Ich wollte herausfinden, warum es manchen Menschen unmöglich erscheint, einen halbwegs gesunden Einkauf zu machen.

Nun, ich denke, das ist ein Grund dafür. Das ganze beginnt damit, daß man, wenn man die Abteilung mit dem Frischgemüse und Obst verläßt, förmlich hineinfällt in die Zuckerfalle. Ein ganzes langes Regal ist voll mit gezuckerten Müslis und Frühstücksflocken. Es gibt weitere Regalreihen mit Schokolade, Bonbons, Chips und zuckerhaltigen Getränken…

Es gibt zig Sorten von diesem „Null-Nährstoff-Essen“, die sich in den Regalen türmen. Wer um alles in der Welt kauft all diese Dinge?

Ja natürlich esse ich auch Schokolade, ich esse auch Kuchen oder Kekse, aber dafür reicht ein Bruchteil eines Regals aus, um alles großzügig hinzustellen. Viele andere stopfen sich voll mit diesen Dingen und legen damit den Grundstein für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Übergewicht, Diabetes und auch Krebs.

Viele Menschen sind einfach überfordert, aus dieser Fülle von Produkten, diejenigen auszusuchen, die sie bedenkenlos essen können, die frisch und unverarbeitet sind. Immer noch viel zu oft glauben wir den Werbeversprechen, die uns Gesundheit und andere Vorteile eintrichtert. Am schlimmsten trifft es die Kinder, die gar nicht verstehen können, warum ein Müsli mit lustigen Kinderfiguren auf der Packung gar nicht gut ist.

Doch es gibt eine Lösung!  Jeder halbwegs intelligente Mensch ist in der Lage, die Verantwortung für seine Gesundheit selbst zu übernehmen. Zugegeben, das ist ein wenig aufwändiger, als gehetzt durch die Regale zu rennen und irgendetwas einzupacken, ohne hinzuschauen. Vielleicht haben einige unter Euch das bisher so gemacht.  Doch Du kannst jeden Tag damit anfangen, diese Gewohnheit zu verändern, es ist gar nicht viel Mühe und es bringt Dir soviel.

Keine Sorge, Du mußt nicht auf leckere Snacks verzichten. Stell Dir vor, es gibt leckere Nußriegel komplett ohne Zucker und ohne Mehl und die sind so lecker, daß ich Dir hier das Rezepte gebe.

Probier es mal aus und…

Bleib gesund
Deine Sabine Güntsche

Die Wahrheit über Rapsöl

Immer wieder hören wir, daß Rapsöl gesund ist und wir es bedenkenlos in der Küche verwenden können. Die weitverbreitete Meinung ist, daß Rapsöl aufgrund der ungesättigten Fettsäuren gesund sei und bei Verwendung in der Küche gesundheitliche Vorteile bringen würde. Nun, es enthält tatsächlich ungesättigte Fettsäuren  und kann im Vergleich zu Olivenöl höher erhitzt werden, ohne gleich zu verbrennen. Dennoch wird dabei gern vergessen zu erwähnen, daß auch Rapsöl ein verarbeitetes Lebensmittel ist und damit für die tägliche Verwendung nicht geeignet ist.

Bis vor kurzem habe ich selbst Rapsöl in meiner Küche verwendet. Es war z. B. zum Backen besser geeignet als Olivenöl, weil der Geschmack nicht so intensiv ist und auch in der Pfanne war es leichter zu verwenden, da es höher erhitzt werden kann. Doch auch ich mußte mich eines besseren belehren lassen und verwende seitdem zum Braten Kokosfett und zum Backen Nußöl.

Sehen wir uns das Rapsöl einmal genauer an: Es stimmt, dieses Öl ist reich an ungesättigten Fetten und es stimmt auch, daß solche Fette besser für unsere Gesundheit sind als gesättigte Fette, wie sie beispielsweise in Margarine vorkommen. Das Problem mit Rapsöl liegt bei der Herstellung und Du kannst es nur umgehen, indem Du eine andere Ölsorte verwendest, die in Kaltpressung hergestellt wird.

Rapsöl wird unter Hitzewirkung mit z. T. chemischen Hilfsmitteln extrahiert und dabei oxidieren die ungesättigten Fette. Oxidiertes im Allgemeinen enhält reichlich Freie Radikale, welche alles andere als gesund sind. Auch Mais-, Soja- und Sonnenblumenöl werden unter Hitzeeinwirkung hergestellt und machen sie deshalb zum Risiko für Deine Gesundheit. Außerdem werden solche verarbeiteten Öle noch gebleicht und desodoriert, was dann im Endergebnis zwar optisch und geruchstechnisch Vorteile bietet aber auf keinen Fall mehr ein natürliches Lebensmittel ist. Dieses Zeug wird uns dann als „gesundes Öl“ verkauft.

Was kannst Du tun?

Ganz einfach, achte zum Einen auf die Qualität des Öls indem Du nicht das billigste nimmst und vor allem: „Lies das Etikett!“

Und das sind die Sorten, die Du verwenden kannst

  • Extra natives Olivenöl – ist kaltgepreßt und Du kannst es für Salatdressings und zum Kochen im niedrigen Temperaturbereich verwenden
  • Butter – verwende Sie aufs Brot und zum Backen. Auch im Gemüse, nach dem Kochen oder dünsten, ist sie lecker. Sie sorgt für den Geschmackskick
  • Natives Kokosöl – kann in allen Temperaturbereichen verwendet werden. Es ist kaltgepreßt und Du kannst es auch aufs Brot versuchen.
  • Nußöl – es sollte kaltgepreßt und aus unbehandelten Nüssen hergestellt sein. Du kannst es für Dressings und auch zum Backen verwenden.

Vergiß all die ungessunden Billigöle und laß Dich nicht von Etiketten täuschen, auf denen ein Anteil an gesundem Rapsöl aufgeführt ist. Gib lieber etwas mehr Geld aus und Dein Körper wird es Dir ewig danken.

Bleib gesund.
Deine Sabine Güntsche